Vorsicht: Weihnachten kommt!

Es ist wieder so weit. Gerüchten zu Folge soll bald wieder ein Fest namens “Weihnachten” stattfinden. Es ist ein hinterhältiges Ereignis, denn es schleicht sich förmlich an seine Opfer heran. Diese sehen es erst in letzter Minute und müssen dann noch schnell alle Vorbereitungen treffen, um es unbeschadet zu überstehen.

Und jetzt scheint es wieder so weit zu sein. Früher konnte man es Wochen zuvor am einsetzenden Schneefall erkennen, aber selbst dieses verräterische Zeichen hat sich das Weihnachtsfest abgewöhnt. So habe ich mich ein wenig erkundigt, weise Menschen befragt und interessante Dinge herausgefunden. Es ist bald wieder so weit! Das Weihnachtsfest wird kommen – ganz sicher. Angeblich soll es dieses Jahr am 24. Dezember stattfinden und genau 3 Tage andauern. Man hat mir gesagt, dass es Menschen geben soll, die das schon Monate im Voraus gewusst haben sollten. Unglaublich! Nicht wahr?

Nun denn, jetzt wissen Sie es auch und haben noch etwas Zeit, sich auf diese 3 harten Tage vorzubereiten. Ich wünsche Ihnen alles Gute dabei. Sollte eine Woche später vielleicht auch noch das Jahr zu Ende gehen, so wünsche ich gleich noch einen gesegnetes Jahresende und einen guten Rutsch in das neue Jahr! Mögen einige Ihrer Wünsche in Erfüllung gehen – die restlichen können Sie sich dann für die noch folgenden Jahre aufheben.

Ihr Björn Woltermann

Zitat: Die Berliner sind …

Dieses Zitat habe ich in einem Postkartenständer am Pariser Platz gefunden:

“Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch, Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die hier nicht leben können.”

Von Anneliese Bödecker

Eine unerwartete Begegnung

Roonald Reiska - Impressions of Berlin
Roonald Reiska - Impressions of Berlin
Gerade noch saß ich im Strandbad Mitte, einem Bistro an der Auguststraße in Berlin Mitte, da sprach mich ein junger Mann mit zurückhaltender höflicher Stimme an und fragte, ob ich Englisch spräche. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir, dass er in Berlin sei um hier zu malen. Er zeigte mir einige seiner Studien und ich wurde neugierig. Sein Name ist Roonald Reiska und kommt aus Estland. Ich habe ihm eine Serie von Bildern abgekauft, welche in Mitte entstanden sind. Leider hat Roonald noch keine Website, aber die wird sicher bald kommen. Wer diesen Artikel liest und vielleicht Interesse bekommt, mehr von Roonald zu sehen, der kann mir eine Email schreiben, die ich ihm gern weiterleite. Ich möchte nicht einfach seine Mail hier veröffentlichen.

Roonald erzählte auch, dass er gerade in Paris war, aber dort empfand er die Farben als tot. Hier in Berlin passiert gerade etwas. Ja, das finde ich auch. Das war wieder einmal so eine Begegnung, für die ich so gern in Mitte lebe, denn Mitte lebt!

Ihr Björn Woltermann

In einem Taxi durch Berlin

Gestern Abend war es einmal wieder so weit. Ich wollte mich mit Freunden in einer Bar im Prenzlauer Berg treffen und kam auf das Taxi als Verkehrsmittel meiner Wahl. Gedacht – getan, gleich 50 Meter vor meiner Haustür stand auch schon eines an der Ampel. Lampe an, das ging ja diesmal schnell. “Super”, dachte ich “200 Meter Weg zum Taxistand am Hackeschen Markt gespart!” “In die Christburger Straße im Prenzlauer Berg, bitte”, lautete mein Zielwunsch. Mittlerweile habe ich gelernt, dass man den Stadtteil in Berlin mit angeben sollte, denn die Taxifahrer sind sich nicht immer sicher, welche Straße gemeint ist. Da die deutsche Sprache nicht immer problemfrei beherrscht wird, scheuen sich manche nachzufragen. Gleich den Stadtteil zu nennen spart da viel Zeit, die andernfalls bei der Fahrt in die falsche Richtung verloren ginge.

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Mordfall: Das Geheimnis der Familie

Maria
Maria
“Gestern war die Zeit des passiven Abwartens vorbei. Die Ereignisse hatten sich in den letzten Tagen überschlagen und die Familie musste endlich Entscheidungen treffen und handeln. So hatte Don Pedro, mein Vater, die ganze Familie der Calientes zu sich eingeladen, um Familienrat zu halten. Neben Mama Donatella und meiner kleinen Schwester Maria war auch Luigi, die rechte Hand meines Vaters anwesend. Weiterhin waren Monica, die Witwe des vor 2 Monaten erschossenen Salvatore, der für mich nur scheinheilige Pater Antonio und meine Freundin Lucia zugegen. Wir alle waren gekommen, um die weiteren Schritte gegen den Clan der verhassten Morellis zu besprechen.
Don Pedro und Francesco
Don Pedro und Francesco
Gestern Morgen wurde nämlich mein geliebter Bruder Adriano während eines Deals von Killern der Morellis brutal erschossen. Einen aus ihrem Clan habe ich heute zusammen mit Luigi in der Nähe unseres Anwesens aufgegriffen und ihn in unsere Zelle im Keller gesperrt. Ich wollte ihn eigentlich sofort umlegen, aber als Geisel wäre er wohl mehr wert.
Nun denn – der Familienrat kam also zusammen um zu entscheiden, wie weiter verfahren werden sollte. Alles Weitere ist nicht für die Ohren Außenstehender bestimmt. So ist das nun mal mit Familienangelegenheiten”¦.”

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Ist Wissen noch Macht?

In den letzten Tagen bin ich mehrfach auf das Thema Bildung und Wissen gestoßen. Unter anderem fragte mich eine Freundin um einen Rat zum Thema Bewerbung und Karriere. Dabei ging um in der Vergangenheit erlernte Software-Produkte, heutige Technologien und die Frage, in welchen Arbeitsmarktsegmenten welche Chancen bestünden. Dabei stellte ich mir die Frage, nach welchen Fähigkeiten und Eigenschaften von Bewerbern ich heute auswähle und in Zukunft rekrutieren würde.

Wir leben in Europa zum größten Teil in Dienstleistungsgesellschaften, in denen qualifizierte Tätigkeiten gefragt sind. Nur diese erwirtschaften ausreichend Wertschöpfung, um unseren sehr hohen Lebensstandard finanzieren zu können. Dazu ist meist umfassendes Fachwissen gefragt. Gleichzeitig nimmt der Fortschritt immer weiter zu. Nicht nur, dass das Wissen an sich immer größer wird, gleichzeitig nimmt auch die Geschwindigkeit zu, mit der sich der Wissensschatz vermehrt.

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Smile, it’s raining!

Warum verziehen die Menschen eigentlich immer das Gesicht, wenn es regnet oder leicht mieselt? Werden wir auf diese Art weniger nass oder tut der Regen gar weh? Nein, ganz im Gegenteil. Ich persönlich empfinde den Regen als angenehm, egal ob ich grad Laufen bin und mir dieser aufgrund meiner Regensachen nichts ausmacht, oder ich am Strand spazieren gehe und der Regen auf das Ölzeug prasselt.

Regen ist toll. Besonders mag ich diesen feinen Sprühregen, bei dem man die einzelnen Tröpfchen gar nicht ausmachen kann. Im Mai, so heißt es, soll der Regen sogar schön machen. Super! ;-)

Wir müssen auch nicht die Augen schützen, obwohl es wahrscheinlich genau so ein Instinkt ist, der uns zu diesen Grimassen veranlasst. Die Evolution hat uns Augenhöhlen und Wimpern gegeben, um unsere Augen effizient zu schützen. Solange es nicht hagelt, oder aber der Regen in Orkanstärke daher kommt, ist alles in Ordnung.

Schneller rennen ist ok um weniger nass werden. Den Regen an sich können wir aber nicht abstellen oder weniger nass machen. Versuchen Sie ihn beim nächsten Mal zu genießen, statt zu verfluchen. Ohne ihn würden die Bäume und Blumen nicht blühen und wir hätten kein Wasser zum Trinken. Er spendet Leben und sollte von uns eher mit Freude als mit Verdruss empfangen werden. Klar ist Sonne angenehmer, aber wenn der Regen schon da ist, dann machen wir doch das Beste daraus. Nass werden wir eh, also warum sich darüber ärgern. Der Regen macht es nicht mit Absicht!

Ich freue mich jedes Mal, wenn mir ein Mitmensch im Regen begegnet und dieser sich über mein nicht verzogenes Gesicht wundert. Versuchen Sie doch auch einmal dem nächsten Schauer mit einem Lächeln zu begegnen. Der nächste Regen kommt bestimmt!

Ihr Björn Woltermann

Interessanter Artikel zu Killerspielen

Hallo zusammen,

mein Freund Olaf hat in seinem Blog Gedanken und Anregungen zu den Diskussionen um Killerspiele niedergeschrieben. Es geht dabei um die öffentliche Ursachenforschung nach Amokläufen und Gewalttaten und die Tatsache, dass scheinbar immer Computerspiele schuld sein sollen.
Ich finde ihn sehr lesenswert und möchte ihn allen zur Lektüre empfehlen, die sich für das Thema interessieren.
Warum läuft Herr L. Amok?

Weitere Informationen zur Herkunft des Begriffes “Amoklauf” finden sich auf Wikipedia.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Warum Schuhe und Handtaschen?

Jeder Mann, der schon einmal eine Freundin und/oder Frau hatte, kam bestimmt schon einmal an den Punkt an dem er sich fragte, warum Frauen eigentlich immer Schuhe oder Handtaschen shoppen gehen wollen? Früher konnte Mann eine Frau mit einer Einladung zu einem romantischen Dinner zu zweit ziemlich sicher zu einem Date bewegen, heute ist der Vorschlag am Samstag in der City Schuhe shoppen zu gehen der ultimative Verführungsköder für einen gemeinsamen Tag. Trotz aller Ironie ist sicher ein Funken Wahrheit darin.

Warum sind es aber die Schuhe und Handtaschen, die im Zentrum des weiblichen Beutefokus stehen? Über die Jahre habe ich mir dazu einige Gedanken gemacht, denn während der Einkaufsausflüge der vergangenen Jahre bot sich die eine oder andere Wartezeit zum Sinnieren an. Warum sind es nicht T-Shirts oder Röcke, Hosen oder Kleider? Was haben Schuhe und Taschen gemeinsam, was sie von anderen Kleidungs-Bestandteilen unterscheidet?

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