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	<title>Björn Woltermann &#187; alltägliches</title>
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	<description>Meine Gedanken zu Arbeit und Leben in Berlin</description>
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		<title>Lost Generation</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 23:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[I don&#8217;t want to comment on this, just spread it, &#8217;cause it&#8217;s just great!
See for yourself!
This video was embedded using the YouTuber plugin by Roy Tanck. Adobe Flash Player is required to view the video.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>I don&#8217;t want to comment on this, just spread it, &#8217;cause it&#8217;s just great!</p>
<p>See for yourself!</p>
<p><object width="490" height="393" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/42E2fAWM6rA&amp;ap=%2526fmt%3D18"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/42E2fAWM6rA&amp;ap=%2526fmt%3D18" />This video was embedded using the YouTuber plugin by <a href="http://www.roytanck.com">Roy Tanck</a>. Adobe Flash Player is required to view the video.</object></p>
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		<title>Mein geliebter iPod 4G lebt nicht mehr</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 11:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Lebe wohl, mein treuer Begleiter!&#8221; Ja, nun ist es so weit. Mein erster iPod ist tot. Auf dem Rückflug aus Ibiza hat sein Herz (die Festplatte) beim Lesen schon seltsam kratzende Geräusche von sich gegeben und nun ist es aus. Letze Woche hat er seinen letzten Ton von sich gegeben.
Eigentlich war es gar nicht mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Lebe wohl, mein treuer Begleiter!&#8221; Ja, nun ist es so weit. Mein erster iPod ist tot. Auf dem Rückflug aus Ibiza hat sein Herz (die Festplatte) beim Lesen schon seltsam kratzende Geräusche von sich gegeben und nun ist es aus. Letze Woche hat er seinen letzten Ton von sich gegeben.</p>
<p>Eigentlich war es gar nicht mein erster, sondern der zweite. Sie sahen sich jedoch zum verwechseln ähnlich, bis auf den Unterschied, dass der jetzt Verblichene, interessant bei einem weißen Gerät, ein farbiges Display hatte. Sein Vorgänger war für eine begrenzte Akku-Lebensdauer bekannt und so habe ich ihn nach einem Jahr und ohne erkennbare Schwächen auf eBay verkauft und mir mit kleinem Aufpreis seinen Nachfolger gekauft. Gefühlt ist es also noch immer der erste. Interessant finde ich auch, dass die Zeitrechnung erst mit dem ersten iPod beginnt. Vor meinem ersten Apple Player hatte ich schon andere MP3 Spieler. Diese hatten nur wenig Speicher und hielten nicht lange. Irgendwie zählen die nicht so recht.</p>
<p>So hat mich mein iPod 4G ganze vier Jahre begleitet, ohne die seines Apple-Vorgängers zu rechnen. Was für eine Leistung! Das hat noch kein Handy geschafft und das nehme ich nicht zum Laufen mit. Er durfte und mußte fast überall mit hin und hat schon einiges von der Welt gesehen. Ich gehöre leider nicht zu den Menschen, die ihren iPod vor den Pyramiden, beim Sex mit einer süßen pinkfarbenen iPod mini Dame oder auf Atlantis fotografiert haben. So kann ich keinen bebilderten Nachruf verfassen.</p>
<p>4 Jahre voller schöner und weniger guter Momente, die er mir mit seinem Repertoire an Klänger verschönert hat. Dafür möchte ich mich bedanken. Anders als deine Nachfolger, deren Design sich auch aufgrund der immer kürzer werdenden Produktzyklen ständig ändert, bist du für mich eine Design-Ikone. Vielleicht werde ich dich zusammen mit deinen genialen Ohrhörern der ersten Generation in Akryl gießen oder etwas anderes mit dir machen. Ich lasse mir schon noch etwas für dich einfallen.</p>
<p>Frei nach dem Motto: &#8220;Der König ist tot! Es lebe der König!&#8221; gibt es natürlich schon einen Nachfolger. Es ist ein iPod Nano 4G mit 16GB. Er wiegt nur noch einen Bruchteil, ist viel viel kleiner, kann einige Dinge mehr und so weiter. Dafür ist er keine Stilikone mehr, aber die Zeiten, in denen ein iPod ein Statement war, sind ja auch eh vorbei. Er ist längst ein Massenprodukt. Eines welches schlichtweg durch seine Kombination aus Features, Design und Funktionalität überzeugt hat.</p>
<p>Mein neuer Begleiter ist zunächst ungewohnt klein. Ich habe Angst ihn zu verlieren. Vielleicht tritt dies ja eher ein, als dass er seinen Geist aufgibt, aber es muss ja auch nicht alle iPods das gleiche Schicksal ereilen. Auf der anderen Seite hat die 5. Tasche bei einer five pocket jeans nun auch wieder einen Sinn. (Das ist die kleine rechts vorn.)</p>
<p>Eines zeigt sich aber immer wieder: Der, die oder das erste ist immer etwas besonderes!</p>
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		<title>Botox to go</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie wäre es heute morgen denn einmal mit einer kleinen Schönheits OP auf dem Weg zur Arbeit? Statt Kaffee oder Latte Macchiato einfach ein paar Fältchen wegspritzen lassen. 
Ist das die neue, schöne Welt? Ich weiß nicht so recht. Als ich das Schaufenster sah mußte ich erst einmal laut und herzlich lachen, aber irgendwie ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wäre es heute morgen denn einmal mit einer kleinen Schönheits OP auf dem Weg zur Arbeit? Statt Kaffee oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Latte_Macchiato" title="Wikipedia: Latte Macchiato">Latte Macchiato</a> einfach ein paar Fältchen wegspritzen lassen. </p>
<p>Ist das die neue, schöne Welt? Ich weiß nicht so recht. Als ich das Schaufenster sah mußte ich erst einmal laut und herzlich lachen, aber irgendwie ist das Thema gar nicht so lustig. In China lassen sich viele Frauen in den Metropolen ein Fältchen ins Augenlied machen, um euopäischer auszusehen &#8211; und das alles in der Mittagspause. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mercutio77/2759952874/" title="Botox to go von bjoern.woltermann bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3289/2759952874_e4421b0156.jpg" width="500" height="375" alt="Botox to go" /></a></p>
<p>Nun denn, das muss jeder Mensch für sich entscheiden. Dennoch finde ich, dass Eingriffe gut überlegt sein sollten und daher ist es an den Ärzten zu überprüfen, ob sich der Patient oder die Patientin auch sicher ist, dass sie das machen will. </p>
<p>Eine Hochzeit in Las Vegas kann man letztlich wohl leichter annulieren lassen, als ein OP in der Mittagspause. </p>
<p>&#8230; wenn&#8217;s sche macht! <img src='http://www.woltermann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>… wenn man eine Reise macht …</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 10:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Guten Morgen! Es ist 09:46 und ich sitze im ICE von Berlin nach Nürnberg. Irgendetwas zwischen 4 und 5 Stunden wird die Fahrt wohl dauern. Derzeit warten wir auf irgendeinen schriftlichen Befehl, um in „Jena Paradies“ einfahren zu dürfen. Warum wir dafür so einen Schrieb brauchen und warum der Halt in Jena auf den Namen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen! Es ist 09:46 und ich sitze im ICE von Berlin nach Nürnberg. Irgendetwas zwischen 4 und 5 Stunden wird die Fahrt wohl dauern. Derzeit warten wir auf irgendeinen schriftlichen Befehl, um in „Jena Paradies“ einfahren zu dürfen. Warum wir dafür so einen Schrieb brauchen und warum der Halt in Jena auf den Namen „Paradies“ hört – wer weiß das schon. </p>
<p>Start war 07:53 Uhr in Berlin in meinem geliebten Hauptbahnhof! Es ist wirklich schön, aber vor 08:00 Uhr ist da noch nicht viel los. Daher stieg ich ohne Frühstück ein. Kaum saß ich an meinem reservierten Platz mit Tisch packte auf selbigen schon ein treckendes Pärchen ihre „Brotzeit“ aus. Frische Brötchen und dazu ein frische Dose vegetarischen Ökoaufstrichs. Die Geruchsentwicklung war bemerkenswert. Gegenüber war es ein Rentnerpaar, welches ebenfalls die geschmierten Brote aus der sorgfältig gefalteten Alufolie blätterten. Noch eine interessante Duftkombination aus reifem Käse und Leberwurst. Sind sich die Menschen eigentlich bewusst, was sie ihren Mitreisenden damit antun?<br />
Nur als Exkurs: noch schlimmer ist es im Intercity. Dort sind Frikadellen und Würstchen mit Senf an der Tagesordnung. Das ist noch viel schlimmer. Ein Grund warum ich, wenn immer möglich, einen IC meide.<span id="more-34"></span>Nach gerade einmal 5 Minuten an meinem Platz entschloss ich mich also, in das Bordrestaurant zu gehen. Dort waren um 08:00, 90 Minuten nach Start des Zuges in Hamburg Altona, noch alle Jalousien geschlossen. Gibt es vor acht Uhr bei der Bahn keine Verpflegung? Auf Nachtflügen schlafen die Flugbegleiterinnen doch auch nicht! Ich fragte höflich, ab wann ich denn etwas bestellen könne. „Wenn ich fertig bin!“, lautete die Antwort, gefolgt von einem deutlich netteren „So in ca. 10 Minuten. Ich muss ja erstmal alles vorbereiten.“ Ich bestellte und bekam mein Frühstück, welches von nun an mit einem nicht herausragenden, aber akzeptablen Service gereicht wurde. Die Dame berechnete mir auch „nur“ 13,70 Euro für das Frühstück mit Kaffee und Rührei, obwohl ich saß und nicht stand, was mich zu einem Gast im Restaurant, statt im Bistro machte. Nun denn, man kann das zwar nicht erkennen, aber nun weiß zumindest ich das. Dafür gab’s dann auch ein Trinkgeld.<br />
Abschließend trotzdem noch mal die Frage: Warum erst Frühstück ab acht? Wenn ich um 06:30 Uhr in den Zug steige, um um 09:00 Uhr einen Termin wahrzunehmen, dann würde ich unterwegs schon gern etwas essen können. </p>
<p>Ca. eine Stunde später zurück am Platz, rollten wir gerade langsam in Leipzig ein. Der ergraute Herr fortgeschrittenen Alters neben mir nörgelte über die 4 Euro noch was, die er für 2 Kaffee gezahlt hatte und kämpfte mit dem Deckel des Bechers, von dem er nicht wusste, dann man ihn auch beim Trinken auf dem Gefäß belassen kann. Dazu kam der Kaffee auch noch aus der „Warmhaltekanne“. Nun denn, dafür hat er ja auch nur 2 Euro gekostet! <img src='http://www.woltermann.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  An nächstes konstatierte er dann, dass der Bahnhof Leipzig ja unglaublich hässlich sei. Nun denn, wenn man sich seine Meinung über einen Bahnhof nach dem Aussehen des Teils des Bahnsteiges bildet, welchen man aus dem vorletzten Wagen eines 400 Meter langen Doppelzuges sieht, dann kann der vielleicht schönste Bahnhof Deutschlands schon mal zu einem „unglaublich hässlichen Bahnhof hier im Osten“ werden. Eine ihm gegenüber sitzende Dame wies ihn locker darauf hin, was seine Laune nicht gerade in interessierte Neugierde umschlagen lies, aber ich musste schon schmunzeln. </p>
<p>Gerade war ich erfolgreich eingeschlafen, da weckte mich der Schaffner, Entschuldigung Zugbegleiter, um nach einem Personalwechsel zum 2. Mal meine Fahrkarte zu kontrollieren. Klar, der Zug war ja auch schon fast 3 Stunden unterwegs. Da muss man schon einmal das Personal auswechseln. Wie konnte ich das vergessen? </p>
<p>Also gut, ich bin wohl genährt, die Sonne geht über den verschneiten Landschaften Sachsens auf und ich fahre voller Freude in meinen Skiurlaub. Da können riechende Nahrungsmittel, muffelige Rentner und semifreundliche Bahnangestellte meine Laune nicht trüben! </p>
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		<title>WLAN oder nicht WLAN, &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 18:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; ist das noch eine Frage?
Wenn ich sonntags Frühstücken gehe und Freunde und Bekannte noch nicht das Tageslicht erblickt haben, besuche ich gern eine Bar namens „Strandbad Mitte“. Dort gibt es guten Kaffee, einen leckeren Fruchtsalat, freundliche Bedienung, fast keine Touristen und WLAN. Ja genau, ich kann dort mit meinem Rechner ins Internet und z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist das noch eine Frage?</p>
<p>Wenn ich sonntags Frühstücken gehe und Freunde und Bekannte noch nicht das Tageslicht erblickt haben, besuche ich gern eine Bar namens „Strandbad Mitte“. Dort gibt es guten Kaffee, einen leckeren Fruchtsalat, freundliche Bedienung, fast keine Touristen und WLAN. Ja genau, ich kann dort mit meinem Rechner ins Internet und z.B. meine Artikel gleich ins Netz stellen. Ein Service, der die Lokalität vielleicht 20 Euro im Monat kostet, aber nur dann, wenn sie nicht schon eine Internet-Flatrate haben und diese noch zu ihrem Telefonanschluss hinzu buchen müssen. Eine Summe, welche mit 5-10 Getränken wieder eingespielt ist. </p>
<p>Starbucks macht es, die Raddisson SAS Hotels haben es, die Deutsche Bahn macht es in Ihren Lobbys und andere Ketten kommen auch nach und nach auf die Idee &#8211; ja genau, einen Internetzugang anzubieten.<br />
<span id="more-31"></span>Gerade sitze ich im Häagen-Dazs und sie haben es nicht, schade. Ein kleines Café um die Ecke bei mir bietet es an und es hat sich als Kundenmagnet erwiesen. Jedes Mal wenn ich dort bin, sitzen 10-20 Kunden mit Ihrem Notebook dort und trinken Kaffee oder Tee, essen Sandwiches oder Kuchen. Toll!</p>
<p>WLAN ist eine Commodity geworden, und dennoch keine. Die Lokalitäten, die es verstanden haben, profitieren davon und andere verschlafen es. Bleibt noch die Frage, ob man den Zugang kostenpflichtig machen sollte oder nicht. Wenn man wiederkehrende Kunden hat, sollte es frei bleiben, denn dann kommen sie gern wieder und geben mehr Geld aus.</p>
<p>Anderseits, will ich in meinen Lieblings-Restaurant Menschen mit Ihren Rechnern sitzen haben? Ich weiß nicht so recht. Kostenloses WLAN finde ich einen tollen Service, denn er zeigt, dass man verstanden hat, was die Kunden wünschen, und dass man nicht aus allem Profit machen will. Das wird sich auf lange Sicht bestimmt auszahlen!</p>
<p>Ihr Björn Woltermann</p>
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		<title>Verletzt, nicht hässlich!</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 22:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Dinge im Leben sind eine Frage der Perspektive. Der Klassiker ist die Frage, ob ein Glas nun halb voll oder aber halb leer sei. Doch selbst wenn einem dieses Prinzip vertraut ist und man sich auf die Seite der „Halb voll“-Sager geschlagen hat, so gibt es immer wieder Situationen, in denen man nicht merkt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Dinge im Leben sind eine Frage der Perspektive. Der Klassiker ist die Frage, ob ein Glas nun halb voll oder aber halb leer sei. Doch selbst wenn einem dieses Prinzip vertraut ist und man sich auf die Seite der „Halb voll“-Sager geschlagen hat, so gibt es immer wieder Situationen, in denen man nicht merkt, dass man soeben die Seiten gewechselt hat. </p>
<p>Eine Freundin hatte vor ein paar Tagen eine unschöne aber notwendige Begegnung mit ihrem Zahnarzt. Auf die Frage, ob wir zur Linderung der Schmerzen nicht ein Eis essen gehen wollten, lautete die erste spontane Antwort „Gern, ich habe auch schon darüber nachgedacht, aber lieber nicht!“. Als Grund gab sie ihr geschwollenes Gesicht an.  </p>
<p>Es soll jetzt gar nicht um sie als Person gehen. Vielmehr möchte ich diese Situation als Anlass für ein paar Überlegungen nutzen. Die Tatsache, dass man sich nach einer Operation nicht in die Öffentlichkeit wagt, ist schon etwas Besonderes. Niemand, der nach einem Skiunfall mit Gips herumkrückt  (sich mit Gehhilfen fortbewegt), hat sich wohl je Gedanken darüber gemacht. Warum also meine Freundin nach Ihrer Zahn-OP? Ich denke es liegt daran, dass wir uns mit unserem Gesicht identifizieren. Wir sind das, was wir im Spiegel sehen. Wenn wir aber eine Platzwunde haben, einen Insektenstich oder eine dicke Wange nach einer Operation, so bleiben wir doch wer wir sind, nicht wahr?</p>
<p>Nach der Antwort meiner Freundin, kein Eis mit mir genießen zu wollen, erwiderte ich ihr, dass sie eine Verletzung habe und nicht hässlich sei. Sie dachte für einen Augenblick darüber nach und stimmte mir zu. „Interessante Sichtweise“, kommentierte sie und willigte ein, mit einem Eis den tristen, post-operativen Suppenalltag zu durchbrechen. </p>
<p>Fazit: Wie können wir von unseren Mitmenschen erwarten, nicht oberflächlich nach Aussehen und erster Erscheinung zu urteilen, wenn wir uns selbst genau danach bewerten, um zu entscheiden, ob wir das Haus verlassen oder aber nicht? Nur Mut, das Leben ist viel zu kurz, um schöne Momente zu verpassen. </p>
<p>In diesem Sinne alles Gute!</p>
<p>Ihr Björn Woltermann</p>
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		<title>In einem Taxi durch Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 15:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend war es einmal wieder so weit. Ich wollte mich mit Freunden in einer Bar im Prenzlauer Berg treffen und kam auf das Taxi als Verkehrsmittel meiner Wahl. Gedacht – getan, gleich 50 Meter vor meiner Haustür stand auch schon eines an der Ampel. Lampe an, das ging ja diesmal schnell. „Super“, dachte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend war es einmal wieder so weit. Ich wollte mich mit Freunden in einer Bar im Prenzlauer Berg treffen und kam auf das Taxi als Verkehrsmittel meiner Wahl. Gedacht – getan, gleich 50 Meter vor meiner Haustür stand auch schon eines an der Ampel. Lampe an, das ging ja diesmal schnell. „Super“, dachte ich „200 Meter Weg zum Taxistand am Hackeschen Markt gespart!“ „In die Christburger Straße im Prenzlauer Berg, bitte“, lautete mein Zielwunsch. Mittlerweile habe ich gelernt, dass man den Stadtteil in Berlin mit angeben sollte, denn die Taxifahrer sind sich nicht immer sicher, welche Straße gemeint ist. Da die deutsche Sprache nicht immer problemfrei beherrscht wird, scheuen sich manche nachzufragen. Gleich den Stadtteil zu nennen spart da viel Zeit, die andernfalls bei der Fahrt in die falsche Richtung verloren ginge. </p>
<p><span id="more-23"></span>Zurück zu meinem vermutlich Ost-europäischen Taxifahrer von gestern Abend. Wir fuhren in die richtige Himmelsrichtung und die ersten paar Straßen schienen richtig zu sein und so begann ich leichtsinnigerweise mit dem Schreiben einer SMS. Fehler – nicht aufgepasst – ganz schlecht. Mein Fahrer war viel zu weit gefahren, hatte sich verfranst und hielt plötzlich verunsichert an, um mich nach dem Weg zu fragen. Dann kramte er eine alte Karte raus, da er die Zoom-Funktion auf seinem eingebauten Navigationssystem nicht bedienen konnte und mein gewünschter Zielort in einer Seitenstraße lag. Ich nahm seine Karte und orientierte mich, was er grad nicht schaffte. Er stammelte ein paar Worte und ich entschloss mich, seine Dienste nicht länger in Anspruch zu nehmen. Das Ziel war „nur“ noch ca. 1.000 Meter Luft entfernt und ich wollte lieber „Querfeldein“ laufen. Ich fragte ihn, ob er für diese Fahrt wirklich ein Entgelt haben wolle (allerdings auf einfacherem Deutsch). Er überlegte kurz und wir kamen zu einer gemeinsamen Auffassung.</p>
<p>Warum rege ich mich so über eine misslungene Taxifahrt auf? Weil es keine Ausnahme sondern Berlin der Normalfall ist. Versuchen wir uns mal der Angelegenheit zu nähern. </p>
<p>Ich habe in den 12 Monaten, die ich nun in Berlin bin, verschiedene Arten von Taxifahrern identifizieren können. Fangen wir mit der angenehmsten Gruppe an. Diese Taxifahrer sind pünktlich, freundlich, zuvorkommend, offen für ein Gespräch und kennen sich in ganz Berlin aus. Falls doch einmal eine Straße sehr lang sein sollte, fragen sie nach der gewünschten Hausnummer, um die Straße bestmöglich anzusteuern. Weiterhin ist das Taxi sauber und der Fahrer fragt sogar nach frischer Lust oder der Temperatur. Von diesen bin ich leider erst Dreien begegnet. Von zweien habe ich die Handynummer und frage sie bei längeren Fahrten auch schon einmal direkt an. So sollte eine Dienstleistung aussehen – ein Dienst mit Leistung!</p>
<p>Die nächsten 2 Gruppen unterscheiden sich nur durch ein Faktum: Die alten West-Fahrer hassen den Osten und die alten Ost-Fahrer den Westen. Sie kennen sich nicht aus, weigern sich zu Weilen über die alte Grenze in ihren Köpfen zu fahren und sind für mich fast die schlimmste Gruppe, denn sie hätten das Potential zu meiner Lieblingsgruppe zu gehören, wenn sie nicht diese Schranke im Hirn hätten. Mit Dienst am Kunden hat das nichts zu tun! Die Mauer ist seit nunmehr 18 Jahren Geschichte – sollten wir uns nicht freuen?</p>
<p>Kommen wir nun zu den anderen Fahrern, die gefühlt fast die Mehrheit ausmachen. Das ist ein persönlicher Eindruck und kann anderen anders vorkommen. Diese Gruppe erkennt man am Navigationssystem im Auto, welches auch in Betrieb ist und vor Fahrtantritt erst einmal gefüttert wird. Dort beginnt aber schon das Problem: „Wie schreibt man Savignyplatz? Clausewitz Straße mit ‚K‘ ?“ Wenn man der Sprache des Landes nicht mächtig ist, in dem man eine Dienstleistung mit ständigem Kundenkontakt erbringen will, dann geht das eben nicht! Punkt – Aus! Nachfragen würde notfalls ja auch noch helfen. Einen Ortsfremden aber zu fragen, wo das denn nun genau sei oder wie er fahren solle, hilft im Zweifel aber auch nicht. Gerade für die unzähligen Touristen finde ich das unzumutbar. Ich habe nichts gegen Hilfsmittel wie ein Navi, aber für mich zählt das Ergebnis, und das ist trotzdem meist ungenügend. </p>
<p>Nun gibt es noch aber Prüfungen sollte man meinen. Gerüchten zu Folge sollen Prüflingen mit Sprachproblemen Dolmetscher beim Multiple-Choice-Test helfen. Im Ernst, sollte das der Fall sein, dass man schon einen solchen Ankreuztest nicht ohne Hilfe bewältigen kann, dann ist doch der Test ad absurdum geführt, oder nicht? Versuchen Sie mal, einen Londoner Prüfer nach einem Dolmetscher für den Taxi-Test zu fragen. Der schmeißt Sie bestimmt gleich raus.<br />
Als kurzen Exkurs nur eine Anmerkung: Die Taxifahrer in London müssen alle 25.000 Straßen in einem 6 Meilen Radius um Charing Cross auswendig können. Da gibt es keine Diskussion darüber wie klein oder befahren die Straße sein mag. Die Ausbildung kann bis zu 3 Jahre dauern und selbst dann bestehen nur ca. 30%. Das ist eine Ausbildung, die eine Dienstleistungsqualität sicherstellt! Gratulation!</p>
<p>Kommen wir zur letzten Gruppe der Lizenz-Teiler. Diese Gruppe ist illegal. Hier fahren mehrere Fahrer mit ein und derselben Lizenz. Sehen sich die Fahrer recht ähnlich, ist das ja noch recht clever, aber manchmal sind die so dickfellig, dass selbst auf die Ähnlichkeit nicht geachtet wird. Ein Fahrer hat mir einmal erzählt, dass eine Razzia am Flughafen Tegel durchgeführt wurde und dabei allein 80 Fahrer ohne gültige Lizenz ermittelt wurden. Ein kleiner Hinweis, was für Umstände dort schlummern. Was ist eigentlich mit dem Versicherungsschutz für die Insassen im Falle eines Unglückes mit so einem Fahrer? Drakonische Strafen wären in diesen Fällen der massiven Personengefährdung angemessen, aber die Realität sieht bestimmt mal wieder anders aus.<br />
Ich möchte allmählich zum Schluss kommen. Taxifahren in Berlin ist leider kein Spaß und weit entfernt von einer gemütlichen und entspannten Fahrt in einer der schönsten Städte der Welt. Schade, denn die Taxifahrer sind oftmals die ersten Kontaktpersonen für Besucher in einer fremden Stadt und damit Teil des ersten Eindruckes. Ist es also dieses Bild, welches Berlin vermitteln möchte? Metropole – Weltstadt  – Weltklasse? Wenn man die Regeln, Ansprüche und Ziele bei 80% ansetzt, müssen sich die Verantwortlichen auch nicht wundern, wenn sie nur 50% bekommen. Auch das gehört zum Städtemarketing meine Damen und Herren! Viel mehr als noch ein riesiges Einkaufszentrum!</p>
<p>Im Rahmen dieses Artikels habe ich eben auch gelesen, dass ich am Taxistand freie Wahl nach „meinem“ Taxi habe und daher werde ich mir Wagen und Fahrer in Zukunft noch genauer aussuchen. Dass ich dabei nach dem ersten Eindruck und Äußerlichkeiten gehen muss, wird sich nicht vermeiden lassen. Allen denen ich dadurch nach einem Jahr in Berlin keine Chance mehr gebe kann ich nur sagen, dass sie sich bei ihren Kollegen dafür bedanken können. Wirken Sie auf diese ein – die Stadtverwaltung tut es ja nur bedingt. </p>
<p>Nun denn, Gute Fahrt!</p>
<p>Ihr Björn Woltermann</p>
<p>Weitere Informationen zum Kundenrecht finden Sie <a href="http://www.taxi-in-berlin.de/kundenrecht/" title="Kundenrecht in Taxen">hier</a>!</p>
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		<title>Smile, it&#8217;s raining!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 20:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum verziehen die Menschen eigentlich immer das Gesicht, wenn es regnet oder leicht mieselt? Werden wir auf diese Art weniger nass oder tut der Regen gar weh? Nein, ganz im Gegenteil. Ich persönlich empfinde den Regen als angenehm, egal ob ich grad Laufen bin und mir dieser aufgrund meiner Regensachen nichts ausmacht, oder ich am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum verziehen die Menschen eigentlich immer das Gesicht, wenn es regnet oder leicht mieselt? Werden wir auf diese Art weniger nass oder tut der Regen gar weh? Nein, ganz im Gegenteil. Ich persönlich empfinde den Regen als angenehm, egal ob ich grad Laufen bin und mir dieser aufgrund meiner Regensachen nichts ausmacht, oder ich am Strand spazieren gehe und der Regen auf das Ölzeug prasselt.</p>
<p>Regen ist toll. Besonders mag ich diesen feinen Sprühregen, bei dem man die einzelnen Tröpfchen gar nicht ausmachen kann. Im Mai, so heißt es, soll der Regen sogar schön machen. Super! <img src='http://www.woltermann.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir müssen auch nicht die Augen schützen, obwohl es wahrscheinlich genau so ein Instinkt ist, der uns zu diesen Grimassen veranlasst. Die Evolution hat uns Augenhöhlen und Wimpern gegeben, um unsere Augen effizient zu schützen. Solange es nicht hagelt, oder aber der Regen in Orkanstärke daher kommt, ist alles in Ordnung.</p>
<p>Schneller rennen ist ok um weniger nass werden. Den Regen an sich können wir aber nicht abstellen oder weniger nass machen. Versuchen Sie ihn beim nächsten Mal zu genießen, statt zu verfluchen. Ohne ihn würden die Bäume und Blumen nicht blühen und wir hätten kein Wasser zum Trinken. Er spendet Leben und sollte von uns eher mit Freude als mit Verdruss empfangen werden. Klar ist Sonne angenehmer, aber wenn der Regen schon da ist, dann machen wir doch das Beste daraus. Nass werden wir eh, also warum sich darüber ärgern. Der Regen macht es nicht mit Absicht!</p>
<p>Ich freue mich jedes Mal, wenn mir ein Mitmensch im Regen begegnet und dieser sich über mein nicht verzogenes Gesicht wundert. Versuchen Sie doch auch einmal dem nächsten Schauer mit einem Lächeln zu begegnen. Der nächste Regen kommt bestimmt!</p>
<p>Ihr Björn Woltermann</p>
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		<title>Warum Schuhe und Handtaschen?</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 15:45:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeder Mann, der schon einmal eine Freundin und/oder Frau hatte, kam bestimmt schon einmal an den Punkt an dem er sich fragte, warum Frauen eigentlich immer Schuhe oder Handtaschen shoppen gehen wollen? Früher konnte Mann eine Frau mit einer Einladung zu einem romantischen Dinner zu zweit ziemlich sicher zu einem Date bewegen, heute ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Mann, der schon einmal eine Freundin und/oder Frau hatte, kam bestimmt schon einmal an den Punkt an dem er sich fragte, warum Frauen eigentlich immer Schuhe oder Handtaschen shoppen gehen wollen? Früher konnte Mann eine Frau mit einer Einladung zu einem romantischen Dinner zu zweit ziemlich sicher zu einem Date bewegen, heute ist der Vorschlag am Samstag in der City Schuhe shoppen zu gehen der ultimative Verführungsköder für einen gemeinsamen Tag. Trotz aller Ironie ist sicher ein Funken Wahrheit darin. </p>
<p>Warum sind es aber die Schuhe und Handtaschen, die im Zentrum des weiblichen Beutefokus stehen? Über die Jahre habe ich mir dazu einige Gedanken gemacht, denn während der Einkaufsausflüge der vergangenen Jahre bot sich die eine oder andere Wartezeit zum Sinnieren an. Warum sind es nicht T-Shirts oder Röcke, Hosen oder Kleider? Was haben Schuhe und Taschen gemeinsam, was sie von anderen Kleidungs-Bestandteilen unterscheidet? </p>
<p><span id="more-18"></span>Ich habe dazu eine simple, und daher sehr treffende These: Sie haben keine vom Gewicht, der Figur oder Fitness abhängige Größe!</p>
<p>Ich weiß, dass ich damit nun den Zorn einiger Leserinnen auf mich gezogen habe, aber lassen wir den Gedanken doch etwas gedeihen. Viele Frauen haben eine Konfektionsgröße in Ihrem Kopf. Die ist es und keine andere, höchstens eine kleinere (super). Trägt eine Frau beispielsweise die Größe 38 und ein wunderschönes Kleid in 38 ist schlicht zu eng, so könnte man dasselbe ja auch in 40 probieren, es würde wahrscheinlich gut passen. Dabei muss es gar nicht an der Kundin liegen, dass das gute Stück in 38 zu klein ist. Der Designer kann sich im Schnitt geirrt haben oder aber das Kleid war für den italienischen Markt bestimmt. Kein Mensch würde das Größenschild sehen, sie könnte es im Zweifel ja gleich entfernen, aber dennoch wäre es in ihrem Kopf eine 40. „Dabei bin ich doch eine 38!“ Diese Formulierung verdeutlicht, dass sich Frauen mit Ihrer Konfektion identifizieren und ich habe das Gefühl, dass sich dieser Trend eher verschärft.</p>
<p>Daher also Schuhe: Sie haben eine Größe, die an sich nicht variiert. Der Kunde ist es aber gewöhnt, dass die Schuhe vom Hersteller oder Modell abhängig stark in der Größe variieren können(das gilt auch für Männer). Das ist einfach so, und wenn doch mal eine Nummer größer her muss, so liegt das mit Sicherheit nicht daran, dass man nach dem Wochenendtrip nach Brüssel fünf Pfund zu gelegt hat, weil die Pralinen und Waffeln einfach zu lecker schmeckten. </p>
<p>Gleiches gilt für das zweite Objekt der Begierde – die Handtasche: Die ist praktisch, hat keine Größe (zumindest keine von der Trägerin abhängige) und sieht je nach Geschmack einfach gut aus. </p>
<p>Unterbewusst haben sich Frauen für ihre Streifzüge die Beute ausgesucht, welche Ihnen unbequeme Erinnerungen an Figurproblemchen ersparen, auch in 5 Jahren nach der Schwangerschaft noch passen, und die tatsächlich noch getragen werden könnten, wenn sie noch einmal in Mode kommen sollten. Es ist also eine kluge Entscheidung mit Vorzügen beim Probieren und Kaufen sowie während des Tragens – echter Weitblick für eine Anschaffung mit geringer Abschreibungsrate. Bei Taschen kommt noch hinzu, dass diese, vielleicht abgesehen von der Farbe, relativ saisonunabhängig einzusetzen sein. </p>
<p>Gratulation liebe Damen! Sie treffen eine gute Wahl – egal ob bewusst oder instinktiv.</p>
<p>Und nebenbei finden wir Herren Sie Damen in wirklich schönen Schuhen auch gleich noch einmal so hinreißend!<br />
Vielen Dank dafür! </p>
<p>Ihr Björn Woltermann</p>
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		<title>No Regrets – Reue oder nicht Reue?</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 14:46:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Reue, die; &#8211; [mhd. riuwe, ahd. (h)riuwa, urspr. = seelischer Schmerz, H. u.]: tiefes Bedauern über &#8230; (aus dem Online Angebot des Dudens)
Um mich der Frage zu nähern, warum man bereut oder nicht, möchte ich zuerst einmal die Frage nach der Reue an sich stellen. Welche Komponenten spielen eine Rolle? Zunächst einmal muss sich etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reue, die; &#8211; [mhd. riuwe, ahd. (h)riuwa, urspr. = seelischer Schmerz, H. u.]: tiefes Bedauern über &#8230; (aus dem Online Angebot des <a href="http://www.duden.de/suche/index.php?begriff=reue&#038;bereich=mixed&#038;pneu=" title="Reue bei duden.de">Dudens</a>)</p>
<p>Um mich der Frage zu nähern, warum man bereut oder nicht, möchte ich zuerst einmal die Frage nach der Reue an sich stellen. Welche Komponenten spielen eine Rolle? Zunächst einmal muss sich etwas in der Vergangenheit ereignet haben, was wir aus heutiger Sicht nicht gut finden. Darüber hinaus mussten wir signifikanten Einfluss auf das Ereignis gehabt haben, schließlich können wir nicht bereuen, dass eine Umweltkatastrophe einen Landstrich verwüstet hat. Folglich muss das Ergebnis mit unserer Handlung zu tun gehabt haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir etwas getan oder eben nicht getan haben. Auch Unterlassung ist eine Handlung mit Folgen. </p>
<p><span id="more-12"></span>An dieser Stelle nun kommt die Rationalität der jeweiligen Persönlichkeit ins Spiel. Rational betrachtet darf man Entscheidungen in der Vergangenheit nicht vor dem Wissenshorizont der Gegenwart bewerten. Sehr anschaulich wird dies am Beispiel des Glücksspiels: Man kann einfach nicht sagen, dass man die falschen Zahlen getippt hat. Man konnte sie zu dem Zeitpunkt einfach nicht kennen! Anders ist dies, falls man aus Faulheit nicht alle verfügbaren Informationen berücksichtigt hat oder offensichtliche Einflüsse ignoriert hat. Grundsätzlich möchte ich bemerken, dass vollständige oder perfekte Information faktisch nie vorliegt und Entscheidungen immer unter unvollständiger Information unter Zeitmangel getroffen werden. Genau das macht einen guten Entscheider aus – nämlich dass er abwägt, wie präzise die Informationen sind, sie gewichtet und dann zusammen mit seiner Erfahrung rechtzeitig zu einem Ergebnis kommt. </p>
<p>Kommen nun nachträglich externe Faktoren hinzu, so bleibt die getroffene Entscheidung in der damaligen Situation richtig, obgleich sie unter Berücksichtigung der neuen Lage angepasst werden sollte. Auch das gehört zu guten Entscheidern dazu – getroffene Entscheidungen ohne Gesichtsverlust anpassen zu können. Reue sollte dies auf keinen Fall auslösen.</p>
<p>Kurz zusammengefaßt: Entscheidet man unter den gegebenen Umständen richtig, so bleibt die Entscheidung richtig, auch wenn sich die Umstände ändern. Etwas anhand neuer Erkenntnisse zu bereuen ist meiner Meinung nach falsche Reue!</p>
<p>Warum bereuen wir also? Ich denke, dass es fast immer mit einem „nicht tun“ zusammen hängt. Entweder haben wir einer Information keine Aufmerksamkeit geschenkt, eine Chance nicht wahrgenommen oder aber etwas Notwendiges aufgeschoben, bis es zu spät war. </p>
<p>Ein hartes aber gutes Beispiel ist der Fall des Todes eines Freundes oder Verwandten, mit dem man sich gestritten und nicht mehr ausgesprochen hatte. Was bereuen wir in einer solchen Situation? Nicht die Tatsache, sich gestritten zu haben, denn das gehört zum Leben nun einmal dazu, sondern die Tatsache, dass wir nicht über unsere Schatten springen und den Streit begraben konnten. Wir haben diesem Menschen NICHT mehr gesagt, wie sehr wir ihn schätzten oder gar liebten. Das verfolgt uns im Zweifel sehr lange Zeit. </p>
<p>Ein zweites Beispiel zeigt, dass sich dieses Konzept auch in der Rechtsprechung widerspiegelt. In Notlagen ist Handeln in Form der <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/34.html" title="Nothilfe bei dejure.org">Nothilfe</a>, auch wenn sie negative Folgen nach sich zieht, nicht strafbar, das Nicht-Handeln in Form der <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/323c.html" title="Unterlassene Hilfeleistung bei dejure.org">unterlassenen Hilfeleistung</a> aber eine gemeingefährliche Straftat.</p>
<p>Daher plädiere ich an dieser Stelle für mehr Handeln, keinen Aktionismus, sondern für mehr Courage. Erfüllen Sie sich Ihre Träume, wenn sich die Gelegenheit bietet, helfen Sie Ihren Mitmenschen, wenn diese es brauchen und treffen Sie lieber eine Entscheidung mehr als eine zu wenig! Sie werden es nicht bereuen!</p>
<p>Es gibt eben nichts Gutes, außer man tut es!!!</p>
<p>Ihr Björn Woltermann</p>
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