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	<title>Björn Woltermann &#187; hamburg</title>
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	<description>Meine Gedanken zu Arbeit und Leben in Berlin</description>
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		<title>Mordfall: Das Geheimnis der Familie</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 16:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>

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		<description><![CDATA[„Gestern war die Zeit des passiven Abwartens vorbei. Die Ereignisse hatten sich in den letzten Tagen überschlagen und die Familie musste endlich Entscheidungen treffen und handeln. So hatte Don Pedro, mein Vater, die ganze Familie der Calientes zu sich eingeladen, um Familienrat zu halten. Neben Mama Donatella und meiner kleinen Schwester Maria war auch Luigi, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_95" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img src="http://www.woltermann.com/wp-content/uploads/2009/02/maria-150x150.jpg" alt="Maria" title="maria" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-95" /><p class="wp-caption-text">Maria</p></div>„Gestern war die Zeit des passiven Abwartens vorbei. Die Ereignisse hatten sich in den letzten Tagen überschlagen und die Familie musste endlich Entscheidungen treffen und handeln. So hatte Don Pedro, mein Vater, die ganze Familie der Calientes zu sich eingeladen, um Familienrat zu halten. Neben Mama Donatella und meiner kleinen Schwester Maria war auch Luigi, die rechte Hand meines Vaters anwesend. Weiterhin waren Monica, die Witwe des vor 2 Monaten erschossenen Salvatore, der für mich nur scheinheilige Pater Antonio und meine Freundin Lucia zugegen. Wir alle waren gekommen, um die weiteren Schritte gegen den Clan der verhassten Morellis zu besprechen.<br />
<div id="attachment_85" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img src="http://www.woltermann.com/wp-content/uploads/2009/02/der-don-und-sein-sohn-franc-150x150.jpg" alt="Don Pedro und Francesco" title="der-don-und-sein-sohn-franc" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-85" /><p class="wp-caption-text">Don Pedro und Francesco</p></div>Gestern Morgen wurde nämlich mein geliebter Bruder Adriano während eines Deals von Killern der Morellis brutal erschossen. Einen aus ihrem Clan habe ich heute zusammen mit Luigi in der Nähe unseres Anwesens aufgegriffen und ihn in unsere Zelle im Keller gesperrt. Ich wollte ihn eigentlich sofort umlegen, aber als Geisel wäre er wohl mehr wert.<br />
Nun denn – der Familienrat kam also zusammen um zu entscheiden, wie weiter verfahren werden sollte. Alles Weitere ist nicht für die Ohren Außenstehender bestimmt. So ist das nun mal mit Familienangelegenheiten….“</p>
<p><span id="more-22"></span>Dies ist nur ein Auszug der Erlebnisse eines wunderbaren Abends, den ich mit sieben Freunden am Samstag verbracht habe. Wir kamen zusammen, um im Sinne einer großen Mafia-Familie einen Mörder zu fassen. Wir alle bekamen 2 Wochen zuvor individuelle, verschlossene Umschläge zugeschickt, in denen neben den allgemeinen Spielregeln eben auch die jeweilige Rolle beschrieben war. So hatten wir Zeit uns vorzubereiten, die Namen zu lernen und Kostüme zu organisieren. Mir wurde die Rolle des Sohnes des Dons zuteil. Ich hatte eine hübsche Freundin, eine Geliebte, war der Bruder des Toten und ein Mann der Tat. Super! Da konnte man was draus machen. Als es dann endlich losging, waren wir eine Runde von 8 höchst interessanten Persönlichkeiten, die unheimlichen Spaß hatten, in die jeweilige Rolle zu schlüpfen. </p>
<p>Allen, die einmal ein Essen im Kreis der Freunde anders gestalten wollen, kann ich dieses Konzept nur wärmstens empfehlen. Wann kann man schon einmal in eine andere Rolle schlüpfen, einen Mörder finden und gleichzeitig eine unvergessliche Zeit im Kreise von Freunden verbringen. Das Spiel hatten wir von <a href="http://www.krimi-total.de" title="www.krimi-total.de">www.krimi-total.de</a> aber es gibt bestimmt auch andere Anbieter. </p>
<p>Wir sind uns auf jeden Fall sicher, dass wir diesen Abend mit einem anderen Fall und Motto wiederholen werden. Diesmal vielleicht eine Intrige im Märchenwald …</p>
<p>Ihnen allen wünsche ich ebenfalls viel Erfolg bei der Jagd auf Ihren Mörder. Wir haben unseren gefunden, aber leider kam diesmal der Komplize davon …</p>
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		<title>Fußpils</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 20:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschen, die mit einem Bier in der Hand durch die Straßen laufen &#8211; dies war für mich bis vor einem Jahr ein eher befremdliches Bild. Dann jedoch bin ich nach Berlin gezogen und es gehörte zum immer häufiger beobachteten Stadtbild. 
Eines Abends auf dem Heimweg mit meinen neuen Kollegen kehrten wir bei einem Kiosk ein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die mit einem Bier in der Hand durch die Straßen laufen &#8211; dies war für mich bis vor einem Jahr ein eher befremdliches Bild. Dann jedoch bin ich nach Berlin gezogen und es gehörte zum immer häufiger beobachteten Stadtbild. </p>
<p>Eines Abends auf dem Heimweg mit meinen neuen Kollegen kehrten wir bei einem Kiosk ein, kauften uns je eine Flasche Becks Lemon und gingen weiter. Ich lernte, dass das in Berlin „Laufbier“ hieße und vollkommen normal sei. Das Pfand der zurückgelassenen Flaschen könnten sich dann auch gleich die Finder einstecken – Faulheit als gute Tat so zu sagen. Ein wie gesagt befremdliches aber durchaus interessantes Konzept. Nach einem langen Tag im Büro ist ein kühles Blondes auf dem Fußweg nach Haus auf jeden Fall eine willkommene Erfrischung. </p>
<p>Eines Abends am Wochenende dann traf ich mich ca. 15 min entfernt mit Freunden und nahm auf dem Weg auch eine Flasche zu trinken mit. Eine neue aber gute Idee. Falls man mit der S-Bahn unterwegs ist, wird übrigens aus dem Laufbier ein „Wegbier“, da man ja nicht mehr läuft. Eigentlich logisch, oder nicht?</p>
<p><span id="more-7"></span>Kurz darauf war ich in Hamburg und erzählte meinem Freund Paul, dass ich in Berlin das Konzept des Laufbieres kennengelernt habe. Da wir gerade bei schönem Wetter an der Elbe spazieren gingen, nahmen wir die nächste Gelegenheit wahr und kauften uns zwei Flaschen. </p>
<p>Nun waren wir aber in Hamburg, sind dort entweder geboren oder aber eng mit der Stadt verbunden. Das Laufbier, eine Berliner Erfindung einfach zu portieren, das wäre zu einfach gewesen. Eine Wortneuschöpfung musste her, und so fingen wir an zu suchen. Da wir zu Fuß unterwegs waren und es sich bei dem Bier genauer gesagt um ein Pils handelte, entstand das „Fußpils“.<br />
Super! Klingt etwas seltsam, aber gut, was den Begriff noch einprägsamer macht! </p>
<p>Von diesem Tag im Frühjahr 2007 an heißt ein Bier auf dem Weg zur Party, beim Spaziergang oder einfach unterwegs in Hamburg „Fußpils“. </p>
<p>Na dann mal prost! </p>
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