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	<title>Björn Woltermann &#187; kunst</title>
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	<description>Meine Gedanken zu Arbeit und Leben in Berlin</description>
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		<title>Die Berlinale 2008: (K)ein Genuss</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 12:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Ich habe Tickets für einen vielversprechenden Berline-Film besorgt&#8221;, klang es durchs Telefon. &#8220;Super!&#8221;, dachte ich mir. Wenn ich schon in Berlin wohne, sollte man das auch mal erlebt haben. 
Wir fuhren also zum Kino in Prenzlauer Berg, welches den Film zeigen wollte. Ein altes Haus aus der DDR Zeit, an welches ein neues Multiplex Kino [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich habe Tickets für einen vielversprechenden Berline-Film besorgt&#8221;, klang es durchs Telefon. &#8220;Super!&#8221;, dachte ich mir. Wenn ich schon in Berlin wohne, sollte man das auch mal erlebt haben. </p>
<p>Wir fuhren also zum Kino in Prenzlauer Berg, welches den Film zeigen wollte. Ein altes Haus aus der DDR Zeit, an welches ein neues Multiplex Kino angebaut wurde. Also ein alter Saal plus X neue. Wir nahmen den alten Eingang, welcher auch die Berlinale Insigniern trug. Die alte Kasse war offen aber irgendwie verwaist. 4-5 Junge Menschen (auf Studenten kunstverwandter Fächer würde ich tippen) tummelten sich um den Zugang zum Saal und einige Gäste unterheilten sich in der Vorhalle.<br />
Links um die Ecke erspähten wir den Catering Stand. Getränke und Knabberkram gehören ja zu jedem guten Kinobesuch dazu. Doch auch hier leider kein Bedienpersonal zu sehen. &#8220;Egal&#8221;, dachten wir uns, &#8220;wir haben ja noch 15 min Zeit.&#8221; Daher gingen wir in den neuen Bereich und deckten uns dort mit Cola, Popcorn und M&#038;Ms ein. Danach gings in freudiger Erwartung zurück zum Berlinale Saal. </p>
<p>Dort angekommen zeigten wir unsere Karten und &#8230; statt eines &#8220;Viel Spaß!&#8221; bekamen wir ein &#8220;Popkorn ist hier verboten!&#8221; in recht harschem Ton zu hören. Zunächst hielt ich es für einen Scherz. Popcorn im Kino verboten? Schließlich wird es hier ja verkauft.<br />
Ich fragte aber mal nach dem &#8220;Warum?&#8221;. Die Antwort: &#8220;Weil&#8217;s laut ist und stinkt!&#8221;, fauchte eine weibliche Kartenabreißerin. &#8220;Wir sind ein Filmfest und kein banales Popcorn-Kino!&#8221; Abgesehen davon, dass ohne dieses banale Popcorn-Kino die ganze Industrie nicht überleben würde, wurde mir der Spaß nun doch merklich verdorben.<br />
Ich versuchte konstruktiv zu bleiben und fragte nach einem Hinweisschild. &#8220;Das weiß man doch!&#8221;, war die Antwort und: &#8220;Außerdem steht das doch in den AGBs des Programmheftes!&#8221; Das Maß an Überheblichkeit nahm nun vollkommen ungeahnte Dimensionen an! Ich mußte mich schon sehr beherrschen, nicht auf das selbe unveschämte Niveau abzugleiten. Am liebsten wäre mir die Tüte aus der Hand gefallen. Hoppla, da hätte dann jemand den Besen holen müssen. Es hätte mir bestimmt Leid getan.<br />
Erstattung des Kaufpreises &#8211; Fehlanzeige. Der Vorschlag war, es bis nach dem Film aufzubewahren &#8211; tolle Idee &#8211; kaltes Popcorn nach dem Film! Genial! Warum bin ich nicht selbst drauf gekommen?<br />
<span id="more-39"></span>Bei dem Versuch, an der Hauptkasse (dort gab es auch kein Hinweisschild) das Geld zurück zu erhalten, worauf man sich dort auch nach kurzer Diskussion einließ, merkte ich, dass mir die Zeit weglief. &#8220;Kein Nacheinlass!&#8221;, dachte ich und stellte mich mit meiner Riesentüte in die Menge und fragte, wer sie geschenkt haben wollte. Schon war ich sie los und wenigstens ein anderes Pärchen konnte sich daran laben. </p>
<p>Der Film war auch schlecht, aber dafür bestimmt in irgendeiner Form wertvoll. Vielleicht war ich aber auch einfach nicht mehr in der Stimmung mich für ein &#8220;Filmfest&#8221; zu öffnen. &#8220;Tropa de Elite&#8221;, der Gewinner des goldenen Bären, hätte mir aber bestimmt auch ohne Popcorn gefallen. Nur weil ein Film dabei ist, heißt ja nicht, dass er auch gut sein muss. </p>
<p>Das Selbstverständnis der Beteiligten an der Berlinale, die ich kennenlernen mußte, grenzt sich deutlich von der Filmindustrie ab. Der Identitätssuche mag es helfen, ob es dem Zuschauer Freude bereitet und er sich als ehrenwerter Gast willkommen fühlt, bezweifele ich. Falls dies so gewollt ist, hat die Organisation den Spirit perfekt bis zu jedem Kartenabreißer getragen, falls nicht, gibt es noch viel zu tun.</p>
<p>PS: Neben uns hatten noch 2 weitere Pärchen das selbe Problem. Scheinbar weißt man es doch nicht!</p>
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		<title>Auf Wiedersehen 2007, Willkommen 2008!</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 11:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist mal wieder Silvester. Eine Woche nach Weihnachten ist das bisher eigentlich immer so gewesen. Das laufende Jahr geht zu Ende. Ein schönes Jahr, wie ich finde. Ich bin nach Berlin gezogen und habe das Leben und die Kultur in der Stadt wirklich genossen. Dabei waren Roger Cicero im Admiralspalast, die Zauberflöte in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist mal wieder Silvester. Eine Woche nach Weihnachten ist das bisher eigentlich immer so gewesen. Das laufende Jahr geht zu Ende. Ein schönes Jahr, wie ich finde. Ich bin nach Berlin gezogen und habe das Leben und die Kultur in der Stadt wirklich genossen. Dabei waren Roger Cicero im Admiralspalast, die Zauberflöte in der Waldbühne, „Das Leben ist Ernst“ und „<a href="http://www.woltermann.de/archives/3-Die-Perser.html" title="Artikel über "Die Perser"">Die Perser“ im Deutschen Theater</a>, Justin Timberlake (Danke Yvonne noch einmal für die Karten), die <a href="http://www.woltermann.de/archives/4-Potsdamer-Schloessernacht-2007.html" title="Artikel zur Potsdamer Schlössernacht">Potsdamer Schlössernacht</a>, der Gerome Robbins Ballettabend in der Staatsoper und so weiter.<br />
Dazu kamen noch meinen absoluten Highlights – <a href="http://www.woltermann.de/archives/16-Die-Leiden-des-jungen-Werthers-Teil-1.html" title="Artikel zu "Die Leiden des jungen Werther"">„Die Leiden des jungen Werther“</a> und „Heaven“, beides im Maxim Gorki Theater. Der Biberpelz auf selbiger Bühne war nicht so mein Ding. Weiterhin noch Kuttner in der Volksbühne, die Surfpoeten und viele kleine und alternative Veranstaltungen.<br />
<span id="more-35"></span>Kulturell war es ein wundervoll vielseitiges und reichhaltiges Jahr. Ich habe die Gelegenheit genutzt in Berlin zu sein und kann nur jedem Raten, das Angebot, welches einen anspricht, zu nutzen, so lange es noch da ist, damit eben nicht die von mir an anderer Stelle beschriebene Reue auftritt. </p>
<p>Zu den oben genannten Aufführungen kamen noch zahllose Ausstellungs- und Museumsbesuche. Mein Dank an dieser Stelle noch einmal für das tolle Geburtstagsgeschenk der Jahreskarte der Berliner Museen. Welch eine gelungene Idee! Die wohl tollste Sammlung war für mich die Sonderausstellung der <a href="http://www.woltermann.de/archives/11-Die-schoensten-Franzosen-kamen-....html" title="Artikel zu "Die schönsten Franzosen kommen aus New York"">„Schönsten Franzosen aus New York“</a> in der Neuen Nationalgalerie. </p>
<p>So geht für mich rein kulturell das wohl beste Jahr für mich zu Ende. Danke Berlin für deine Vielfalt und danke an alle, die diese schönen Dinge mit mir gemeinsam erlebt, genossen und danach diskutiert und verarbeitet haben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. </p>
<p>Auf Wiedersehen 2007! Ich bin gespannt, was 2008 zu bieten haben wird! La Traviata und Jürgen von der Lippe stehen schon fest, Turandot würde ich dieses Jahr endlich gern mal sehen! </p>
<p>In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr! </p>
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		<title>Eine unerwartete Begegnung</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 16:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade noch saß ich im Strandbad Mitte, einem Bistro an der Auguststraße in Berlin Mitte, da sprach mich ein junger Mann mit zurückhaltender höflicher Stimme an und fragte, ob ich Englisch spräche. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir, dass er in Berlin sei um hier zu malen. Er zeigte mir einige seiner Studien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_100" class="wp-caption alignleft" style="width: 320px"><img src="http://www.woltermann.com/wp-content/uploads/2009/02/roonald-serie1-2-400.jpg" alt="Roonald Reiska - Impressions of Berlin" title="roonald-serie1-2-400" width="310" height="400" class="size-full wp-image-100" /><p class="wp-caption-text">Roonald Reiska - Impressions of Berlin</p></div>Gerade noch saß ich im Strandbad Mitte, einem Bistro an der Auguststraße in Berlin Mitte, da sprach mich ein junger Mann mit zurückhaltender höflicher Stimme an und fragte, ob ich Englisch spräche. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir, dass er in Berlin sei um hier zu malen. Er zeigte mir einige seiner Studien und ich wurde neugierig. Sein Name ist Roonald Reiska und kommt aus Estland. Ich habe ihm eine Serie von Bildern abgekauft, welche in Mitte entstanden sind. Leider hat Roonald noch keine Website, aber die wird sicher bald kommen. Wer diesen Artikel liest und vielleicht Interesse bekommt, mehr von Roonald zu sehen, der kann mir eine Email schreiben, die ich ihm gern weiterleite. Ich möchte nicht einfach seine Mail hier veröffentlichen. </p>
<p>Roonald erzählte auch, dass er gerade in Paris war, aber dort empfand er die Farben als tot. Hier in Berlin passiert gerade etwas. Ja, das finde ich auch. Das war wieder einmal so eine Begegnung, für die ich so gern in Mitte lebe, denn Mitte lebt! </p>
<p>Ihr Björn Woltermann</p>
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