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	<title>Björn Woltermann &#187; kurioses</title>
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	<description>Meine Gedanken zu Arbeit und Leben in Berlin</description>
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		<title>Botox to go</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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Ist das die neue, schöne Welt? Ich weiß nicht so recht. Als ich das Schaufenster sah mußte ich erst einmal laut und herzlich lachen, aber irgendwie ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wäre es heute morgen denn einmal mit einer kleinen Schönheits OP auf dem Weg zur Arbeit? Statt Kaffee oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Latte_Macchiato" title="Wikipedia: Latte Macchiato">Latte Macchiato</a> einfach ein paar Fältchen wegspritzen lassen. </p>
<p>Ist das die neue, schöne Welt? Ich weiß nicht so recht. Als ich das Schaufenster sah mußte ich erst einmal laut und herzlich lachen, aber irgendwie ist das Thema gar nicht so lustig. In China lassen sich viele Frauen in den Metropolen ein Fältchen ins Augenlied machen, um euopäischer auszusehen &#8211; und das alles in der Mittagspause. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mercutio77/2759952874/" title="Botox to go von bjoern.woltermann bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3289/2759952874_e4421b0156.jpg" width="500" height="375" alt="Botox to go" /></a></p>
<p>Nun denn, das muss jeder Mensch für sich entscheiden. Dennoch finde ich, dass Eingriffe gut überlegt sein sollten und daher ist es an den Ärzten zu überprüfen, ob sich der Patient oder die Patientin auch sicher ist, dass sie das machen will. </p>
<p>Eine Hochzeit in Las Vegas kann man letztlich wohl leichter annulieren lassen, als ein OP in der Mittagspause. </p>
<p>&#8230; wenn&#8217;s sche macht! <img src='http://www.woltermann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Das Baumarkt-Didgeridoo</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 13:14:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Woltermann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern Nachmittag sind wir beim Stadtbummel auf dem Ku-Damm vor dem Kino Zoo-Palast auf diesen Didgeridoo-Spieler mit seinem coolen, selbst gebauten Instrument gestoßen.
Seht selber! (Leider ist im Hintergrund die &#8220;Rennleitung&#8221; wieder mal unterwegs!)

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Nachmittag sind wir beim Stadtbummel auf dem Ku-Damm vor dem Kino Zoo-Palast auf diesen Didgeridoo-Spieler mit seinem coolen, selbst gebauten Instrument gestoßen.<br />
Seht selber! (Leider ist im Hintergrund die &#8220;Rennleitung&#8221; wieder mal unterwegs!)</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BmSRbbP0fLY&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/BmSRbbP0fLY&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Fußpils</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 20:08:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Menschen, die mit einem Bier in der Hand durch die Straßen laufen &#8211; dies war für mich bis vor einem Jahr ein eher befremdliches Bild. Dann jedoch bin ich nach Berlin gezogen und es gehörte zum immer häufiger beobachteten Stadtbild. 
Eines Abends auf dem Heimweg mit meinen neuen Kollegen kehrten wir bei einem Kiosk ein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die mit einem Bier in der Hand durch die Straßen laufen &#8211; dies war für mich bis vor einem Jahr ein eher befremdliches Bild. Dann jedoch bin ich nach Berlin gezogen und es gehörte zum immer häufiger beobachteten Stadtbild. </p>
<p>Eines Abends auf dem Heimweg mit meinen neuen Kollegen kehrten wir bei einem Kiosk ein, kauften uns je eine Flasche Becks Lemon und gingen weiter. Ich lernte, dass das in Berlin „Laufbier“ hieße und vollkommen normal sei. Das Pfand der zurückgelassenen Flaschen könnten sich dann auch gleich die Finder einstecken – Faulheit als gute Tat so zu sagen. Ein wie gesagt befremdliches aber durchaus interessantes Konzept. Nach einem langen Tag im Büro ist ein kühles Blondes auf dem Fußweg nach Haus auf jeden Fall eine willkommene Erfrischung. </p>
<p>Eines Abends am Wochenende dann traf ich mich ca. 15 min entfernt mit Freunden und nahm auf dem Weg auch eine Flasche zu trinken mit. Eine neue aber gute Idee. Falls man mit der S-Bahn unterwegs ist, wird übrigens aus dem Laufbier ein „Wegbier“, da man ja nicht mehr läuft. Eigentlich logisch, oder nicht?</p>
<p><span id="more-7"></span>Kurz darauf war ich in Hamburg und erzählte meinem Freund Paul, dass ich in Berlin das Konzept des Laufbieres kennengelernt habe. Da wir gerade bei schönem Wetter an der Elbe spazieren gingen, nahmen wir die nächste Gelegenheit wahr und kauften uns zwei Flaschen. </p>
<p>Nun waren wir aber in Hamburg, sind dort entweder geboren oder aber eng mit der Stadt verbunden. Das Laufbier, eine Berliner Erfindung einfach zu portieren, das wäre zu einfach gewesen. Eine Wortneuschöpfung musste her, und so fingen wir an zu suchen. Da wir zu Fuß unterwegs waren und es sich bei dem Bier genauer gesagt um ein Pils handelte, entstand das „Fußpils“.<br />
Super! Klingt etwas seltsam, aber gut, was den Begriff noch einprägsamer macht! </p>
<p>Von diesem Tag im Frühjahr 2007 an heißt ein Bier auf dem Weg zur Party, beim Spaziergang oder einfach unterwegs in Hamburg „Fußpils“. </p>
<p>Na dann mal prost! </p>
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		<title>Heißes Pflaster</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 08:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeder kennt sie. Es gibt sie in unzähligen Varianten. Schon in der Antike wurden sie verlegt &#8211; die Pflastersteine.
Beim klassischen deutschen Kopfsteinpflaster sind sie in etwa handgroß, fast schwarz sowie quadratisch in der Grundform und oben etwas abgerundet. Sind sie vollständig rundlich nennt man sie Katzenkopfsteinpflaster. Beide Arten gehören zu den Großsteinpflastern. In den Städten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kennt sie. Es gibt sie in unzähligen Varianten. Schon in der Antike wurden sie verlegt &#8211; die Pflastersteine.<br />
Beim klassischen deutschen Kopfsteinpflaster sind sie in etwa handgroß, fast schwarz sowie quadratisch in der Grundform und oben etwas abgerundet. Sind sie vollständig rundlich nennt man sie Katzenkopfsteinpflaster. Beide Arten gehören zu den Großsteinpflastern. In den Städten im Westen unserer Republik, in denen ich bisher gelebt habe (Minden, Hamburg, Hannover, Frankfurt, Düsseldorf) sind dies die vorwiegenden Formen. </p>
<p>Jetzt wohne ich in Berlin. Einer Stadt mit einer unglaublichen Vielfalt und auch mit einem Hang zu Demonstrationen. Sei es nun, dass es das Zentrum des politischen Lebens ist, die Protestszene auf eine lange Tradition zurückblicken kann, Autonome sich hier scheinbar gern treffen oder weil die Menschen ihren Anliegen einfach mal Luft machen wollen. Ich weiß es nicht. </p>
<p>Das Wort Protest kommt aus dem Lateinischen von dem Verb „protestare“ und bedeutet „für etwas Zeugnis ablegen“. Die Betonung liegt auf „für“, nicht „gegen“. Aber wann findet schon einmal eine Kundgebung für etwas statt? Ich kann mich dieses Jahr nur an „Gegen“-demos erinnern. Gegen die Online-Durchsuchung, gegen Tierversuche, gegen Castor-Transporte. Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wird nach meinem Eindruck auch nicht für die Arbeit demonstriert sondern eher gegen alles Mögliche. <a href="http://www.amnesty.de/"  title="Amnesty International Deutschland">Amnesty International</a> bildet eine rühmliche Ausnahme, denn sie legt für die Einhaltung der Menschenrechte Zeugnis ab.</p>
<p><span id="more-8"></span>Das Demonstrationsrecht ist ein fundamentaler Bestandteil unserer Freiheit und sollte mit allen Mitteln geschützt werden.  Gewaltausschreitungen militanter Autonomer sind eine traurige Randerscheinung, die vielen gut gemeinten Veranstaltungen einen bitteren Beigeschmack geben. </p>
<p>Jetzt zurück zum Thema Pflastersteine. Warum werden in Berlin eigentlich überall so genannte Mosaikpflaster mit 6 bis 8 cm Kantenlänge verlegt? Diese Frage stellte sich mir am Rande der 1.Mai Kundgebungen diesen Jahres, als mehrere vermummte und schwarz gekleidete Personen vor ihren Rucksäcken knieten und fleißig eben diese Pflastersteine aufnahmen, um sie darin zu verstauen.<br />
In der Tat ist es die ideale Größe für Wurfgeschosse. Sie liegen gut in der Hand, sind nicht zu schwer, haben aber Dank ihrer Ecken und Kanten eine gute Zielballistik an Fenstern, Polizeiwagen oder Beamten. Haben Sie schon einmal versucht, einen 8-10 Kilo schweren Kopfsteinplasterstein zu werfen? Keine Chance, aber das Berliner Pflaster fliegt ideal! </p>
<p>Es kann sich doch wieder nur um einen Streich der Bürokratie handeln. Wenn man in einer Stadt mit Plätzen derartiger Brisanz, aufgenommenes Pflaster einfach wieder ausbessert, damit es bei nächster Gelegenheit wieder fliegen kann, hat irgendjemand mal gar nicht nachgedacht. </p>
<p>Historische Restauration hin oder her. Damenabsätze gehen bei jeder Art Pflasterstein kaputt. Ich meine die (Haupt-)Stadtplaner sollten einmal über Steinplatten nachdenken. Die Damen mit Ihren High Heels werden es Ihnen ebenso danken, wie die Beamten der Bereitschaftspolizei.</p>
<p>Mehr Infos zu Pflaster und Steinplatten gibt es auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kopfsteinpflaster"  title=""Plaster" bei Wikipedia">Wikipedia</a>. </p>
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