Björn Woltermann

    Arbeit und Leben in Berlin

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    Hallo zusammen,

    der erste Tag und damit der eigentliche Start in den Urlaub ist wunderbar verlaufen. Gestern Abend sind wir nach meiner Ankunft im Hotel dann noch “kurz” ins Amnesia gefahren. So von zwei bis vier. Reichte zum “Warmtanzen”, schließlich war der Tag ja auch schon lang und die Woche wird es auch noch werden. Nebenbei – was wir nicht wußten. Es war die letzte Schaumparty des Jahres und wir waren nicht darauf vorbereitet. Da wir uns also nicht die Klamotten und Schuhe versauen wollten, mußten wir vor fünf raus sein. Das war aber auch nicht schlimm.

    Mein Gehärschutz (Musiker-Ohrstöpsel) hat sich wunderbar bewährt. Ich konnte mich gut unterhalten und der lauteste Beat wurde rausgefiltert. 30 Euro für die Gesundheit gut investiert.

    Heute dann runter zu Frühstück (einekatastrophale Frechheit, dazu ein andermal mehr) und danach an den Pool. Ich kam endlich mit meinem Buch mal weiter. Später waren wir dann noch an einem eher entlegenen Strand, von dem ich euch später bestimmt noch berichten werde.

    Nun will Marco zum Essen und ich muss Schluss machen. Zum Abschied für heute noch ein Bild mit dem Blick von meinem Balkon, auf welchen ich jetzt auch gerade sitze.

    Hotelblick am Abend

    Nach dem Essen gehts dann in die Stadt, noch ein paar Flip Flops kaufen und heute Abend … ja das wird sich dann schon ergeben!

    Liebe Grüße an alle die mich kennen! Ich erhole mich gut!

    PS: Wem soll ich Sand mitbringen? :-)

    Was bisher geschah:

    Reisebericht Ibiza 2008 – Teil 1

    Reisebericht Ibiza 2008 – Teil 2

    Angekommen: In Deutschland würde man sagen, es sei jetzt spät. Hier geht die Nacht erst los. Mal schauen, was sich heute so tut und was das Vorauskommando (Marco) schon so in Erfahrung gebracht hat! Hey, es ist “Season Closing”, die wohl beste Woche des Jahres! :-)

    Ich hab jetzt auch meinen Mietwagen bekommen, was sich angesichts der “geringfügig” verspäteten Ankunft als nicht so leicht erwies. Jetzt fahre ich ins Hotel, dann schnell in den Pool und dann kann die Erholung kommen! :-)

    Was bisher geschah:

    Reisebericht Ibiza 2008 – Teil 1

    Nachdem ich vor 10 Jahren das erste Mal und vor 9 das letze Mal auf Ibiza war, fliege ich nun erstmals wieder hin. Witzigerweise mit dem selben Bekannten, der mich auch schon vor 10 Jahren begleitet hat. Anfang des Jahres kam ich auf die Idee, den Sommer mit einer Woche auf dieser wirklich schönen Insel entspannt tanzen zu beenden, bevor es in die kalte Jahreszeit geht. Er erfuhr davon und so bin ich mal gespannt, was die Woche so bringen wird.

    So sitze ich nun am Flughafen Tegel und warte auf meine Maschine. Air Berlin Flug AB 1550 geplant für 16:25 Uhr hat Verspätung. Nicht ein wenig, sondern gleich mal mehr als 4 Stunden! Das ist schon sportlich. Wäre ich nicht im “Urlaubsmodus”, könnte ich mich darüber ärgern – tue ich aber nicht! Was sollte das auch bringen. Würde es etwas ändern? Nein! Warum dann also ärgern? Das tun schon 20 andere Fluggäste um mich herum. :-)

    Statt dessen trinke ich nun einen nicht ganz so aromatischen Latte Macchiato und einen frischen O-Saft, den ich kurzum mit einer Tüte Zucker nachgesüßt habe. Das Wort “sauer” wurde gerade neu definiert! :-) So kann man in allem etwas Gutes und Positives sehen. Wäre meine Maschine pünktlich gewesen, hätte ich nie das Marché im Air Berlin Terminal C kennen gelernt. Ich hätts’ aber auch nicht vermißt.

    Draußen frischt nach einem schönen und sonnigen Tag der Wind auf, ganz als ob er mir sagen wollte, dass ich jetzt besser in den Süden flöge, falls mir die Laune noch nach Sommer stünde. :-) Ja ja, der deutsche Konjunktiv kann sooooo schön sein.

    Bis bald! Fortsetzung folgt …

    Letztes Wochenende war es so weit! Der erste Tag, den welchem man vor die Tür ging, mit T-Shirt und einem leichten Pullover bekleidet, um den Sonntag Mittag bei schönem Spätsommerwetter mit einem ausgiebigen Frühstück unter freiem Himmel zu verbringen.

    Doch da war es so weit: Die Sonne schien, nur ein leichter Wind huschte durch die Gassen und trotzdem – ES WAS KALT! So ein Mist! Auf einmal waren die Tische “drinnen” wieder eine begehrte Option. Als die Sonne dann kurzzeitig hinter eine Wolke verschwand, machte sich Unruhe breit und der Run auf die “Innentische” war eröffnet!

    Nun denn, ich sitze wieder draußen – eine Woche später – und an Sommer ist nicht mehr zu denken. Pullover, Strickjacken und co. haben den Poloshirts und Flip-flops den Rang der begehrtesten Bekleidungskategorien abgelaufen. Jetzt dürfen die Schals und Mäntel wieder aus der Versenkung des Kleiderschrankes hervorkommen.

    Ein Glück, dass ich am Sonntag für eine Woche nach Ibiza fliege! :-) Dort werde ich dem Sommer dann “adieu!” sagen und den Abschied noch um eine Woche hinauszögern. Schön! Ich freu mich drauf!

    Dies ist wohl auch der Grund, warum ich mit den Auslagen und Angeboten für die Herbst-/Winter-Kollektionen noch nichts anfangen kann. Jetzt gibts nochmal eine Portion Sommer und danach können wir uns dann gern mit dem Thema “Winter” befassen!

    Allen, die dieses Jahr nicht mehr in den Süden kommen, kann ich vielleicht etwas Trost spenden, indem ich meinen Lieblingsopa zitiere, der mit einem lächeln auf den Lippen fast allem etwas Positives abgewinnen konnte:

    “Regen und keine Sonne sind doch super! Dann staubt es nicht so!”

    Es ist nun schon eine Weile her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Um genau zu sein – in 2008 noch gar nicht. Dabei ist schon sooo viel geschehen. Vielleicht ist genau das der Grund; ich bin gar nicht dazu gekommen, etwas hier festzuhalten.

    Leider hat das Jahr sehr traurig begonnen. Am 30.12. ist meine über alles geliebte Großmutter ins Krankenhaus gekommen. Es war sehr ernst. Noch zum Weihnachtsfest gab es keine Anzeichen. Obwohl sie sich danach noch einmal aufgerappelt hat, ist sie Anfang März eingeschlafen.Das Herz konnte einfach nicht mehr weiter.

    omabjrnbrilleMögest du in Frieden Ruhen! Ich liebe dich und werde dich sehr vermissen. Vor allem aber bin ich überaus dankbar für alles, was ich mit dir erleben durfte! Die Zeit, die wir hatten, und die Intensität, mit der wir die Jahre, von denen wir wußten, dass sie begrenzt sein würden, genutzt und gelebt haben. Ich würde alles genau so noch einmal machen!
    Das Beste war aber, dass du bis zum Schluss geistig vollkommen präsent warst, wir konnten Abschied nehmen und du in aller Ruhe und Frieden gehen. Mehr konnte ich mir für dich nicht wünschen. Danke auch dafür!

    Eine Sache jedoch habe ich gelernt und werde sie in Zukunft anders machen: Du wolltest mich immer in Berlin besuchen kommen und sehen, wie mein Leben hier ist. Wir haben es nicht in 2007 gemacht, weil wir uns von verschiedenen Ereignissen und Hindernissen haben abhalten lassen. Diesen Fehler werde ich nicht mehr machen, das habe ich mir fest vorgenommen.

    Angesichts der ganz wundervollen Art und Weise, wie das Leben zu uns war, ist dies aber nur eine Kleinigkeit.

    Ich werde dich immer in meinem Herzen und Erinnerungen behalten, so fröhlich und intelligent, humor- und liebevoll, interessiert und neugierig! Jeder der dich wirklich kannte, wußte dich zu lieben und zu schätzen. Allen die dich nicht kennenlernen konnten, werde ich von dir erzählen!

    In diesem Sinne, wie du immer so schön gesagt hast: “Jetzt eine Stunde aufs Sofa und dann ins Bett!”

    In Liebe, dein Björn

    Guten Morgen! Es ist 09:46 und ich sitze im ICE von Berlin nach Nürnberg. Irgendetwas zwischen 4 und 5 Stunden wird die Fahrt wohl dauern. Derzeit warten wir auf irgendeinen schriftlichen Befehl, um in „Jena Paradies“ einfahren zu dürfen. Warum wir dafür so einen Schrieb brauchen und warum der Halt in Jena auf den Namen „Paradies“ hört – wer weiß das schon.

    Start war 07:53 Uhr in Berlin in meinem geliebten Hauptbahnhof! Es ist wirklich schön, aber vor 08:00 Uhr ist da noch nicht viel los. Daher stieg ich ohne Frühstück ein. Kaum saß ich an meinem reservierten Platz mit Tisch packte auf selbigen schon ein treckendes Pärchen ihre „Brotzeit“ aus. Frische Brötchen und dazu ein frische Dose vegetarischen Ökoaufstrichs. Die Geruchsentwicklung war bemerkenswert. Gegenüber war es ein Rentnerpaar, welches ebenfalls die geschmierten Brote aus der sorgfältig gefalteten Alufolie blätterten. Noch eine interessante Duftkombination aus reifem Käse und Leberwurst. Sind sich die Menschen eigentlich bewusst, was sie ihren Mitreisenden damit antun?
    Nur als Exkurs: noch schlimmer ist es im Intercity. Dort sind Frikadellen und Würstchen mit Senf an der Tagesordnung. Das ist noch viel schlimmer. Ein Grund warum ich, wenn immer möglich, einen IC meide. weiter lesen

    Maria

    Maria

    „Gestern war die Zeit des passiven Abwartens vorbei. Die Ereignisse hatten sich in den letzten Tagen überschlagen und die Familie musste endlich Entscheidungen treffen und handeln. So hatte Don Pedro, mein Vater, die ganze Familie der Calientes zu sich eingeladen, um Familienrat zu halten. Neben Mama Donatella und meiner kleinen Schwester Maria war auch Luigi, die rechte Hand meines Vaters anwesend. Weiterhin waren Monica, die Witwe des vor 2 Monaten erschossenen Salvatore, der für mich nur scheinheilige Pater Antonio und meine Freundin Lucia zugegen. Wir alle waren gekommen, um die weiteren Schritte gegen den Clan der verhassten Morellis zu besprechen.
    Don Pedro und Francesco

    Don Pedro und Francesco

    Gestern Morgen wurde nämlich mein geliebter Bruder Adriano während eines Deals von Killern der Morellis brutal erschossen. Einen aus ihrem Clan habe ich heute zusammen mit Luigi in der Nähe unseres Anwesens aufgegriffen und ihn in unsere Zelle im Keller gesperrt. Ich wollte ihn eigentlich sofort umlegen, aber als Geisel wäre er wohl mehr wert.
    Nun denn – der Familienrat kam also zusammen um zu entscheiden, wie weiter verfahren werden sollte. Alles Weitere ist nicht für die Ohren Außenstehender bestimmt. So ist das nun mal mit Familienangelegenheiten….“

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    Politikstil

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    Mich würde interessieren, ob die rauhe Art der eingeborenen Berlinen einen Einfluss auf den Politikstil haben könnte. Ist es Zufall, dass in der Zeit der Bonner Republik zwischen 1949 und 1999 der Politikstil eine gewisse Familiärität hatte? Ich kann mich noch eine Reportage im Fernsehen erinnern, in der Politikergrößen der Bonner Zeit interviewt wurden und diese berichteten, dass man sich, über Fraktionsgrenzen hinweg, des öfteren zufällig an einem Kiosk am Rheinufer über den Weg gelaufen ist und so einmal durchaus brisante Themen ohne Mikrofon und Protokoll besprechen konnte. In Berlin ist nun alles viel größer, wird es auch Berlinerischer oder ist es das gar schon?

    Leinen los! Auf geht’s!

    1 Kommentar

    Willkommen zu meinem neuen Blog!
    Er wird sich um mein Leben drehen, welches derzeitig seinen "Mittelpunkt" in Berlin hat, wie es neudeutsch so schön heißt. Neben Dingen des Alltags werden auch aktuelle Themen aus meiner Berufswelt behandelt werden.

    Aber auch Kuriositäten und Randnotizen möchte ich festhalten, welche Alltägliches gern aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachten werden. Mit den Worten meines besten Freundes gefragt: "Warum gibt es keine blauen Gummibärchen?"

    Auf gehts und viel Spaß bei der Lektüre! Ich hoffe Sie bald wieder begrüßen zu dürfen!

    Grüße aus Berlin!

    Björn Woltermann

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