Category Archives: Gesellschaft

Sehr romantisch! :-)

Kann man machen, muss man aber nicht! *grins*

Ein Lächeln zum Geschenk

In diesen Tagen ist es kalt und entweder verregnet oder verschneit. Die Menschen sind mit ihren Autos vielleicht gerade irgendwo im Verkehr stecken geblieben und zu spät gekommen oder aber haben ihr Ziel etwas nasser als sonst erreicht.

Nun gut – das Wetter können wir nicht ändern (nehmen wir den selbstgemachten Klimawandel einmal außen vor). Sollten wir einmal zu spät kommen und dies auf höhere Gewalt zurückzuführen zu sein, so können wir es auch nicht ändern.

Wie also nun mit derartigen Widrigkeiten umgehen?

Mein Tipp: Ertragen Sie es mit Gelassenheit! Ärgern macht die Situation nicht besser und hilft Ihnen schon gar nicht! Ärgern macht nur Falten und hilft der Kosmetikindustrie. War das Ihr Ziel, als sie sich das letzte Mal über das schlechte Wetter oder einen Stau aufgeregt haben?

Wie schon in meinem Artikel “Smile, it’s raining!” kann ich Ihnen nur eines raten: Genießen Sie den Moment! Er hat wunderschöne Aspekte, die Sie im Ärger vielleicht übersehen würden.
Ja, es schneit gerade und ist kalt, aber hören Sie einmal wie wunderbar der frische Schnee unter den Schuhen knirscht! :-) Oder aber es regnet – ja, man kann den Regen riechen, hmmm, und die Luft ist dann immer so wunderbar sauber!

Gestern bin ich am Hackeschen Markt entlang nach Hause gegangen, hatte gute Laune und mir diese auch nicht vom Nieselregen verderben lassen. Ich lächelte und schaute den Menschen, die mir entgegenkamen auch in die Augen. Viele Menschen schauen auf den Boden oder meiden Blickkontakte, wenn sie durch die Straßen gehen. Wie schade!

Ich schaute also meinen Mitmenschen in die Augen, nicht aufdringlich, aber mit meiner fröhlichen Gelassenheit. Und siehe da – einige wachten auf aus ihrem Trott, irgendetwas auf dem Boden zu suchen und auch ihre Gesichter wurden von einem Lächeln gekrönt. Ein wirklich schönes Gefühl einem unbekannten Mitmenschen ein Lächeln geschenkt zu haben!

Möchten Sie es auch einmal versuchen? Vielleicht finden ja auch Sie gefallen daran!

Ihr Björn Woltermann

Hello Mr. President, let’s go!

Es ist so weit! Endlich sind die Tage von George W. Bush im Amt als Präsident der Vereinigten Staaten von America gezählt. Auch vor der Wahl in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch dieser Woche war das schon klar. Nicht jedoch wußten wir, ob es Barack Obama schaffen würde.

Dass er der erste nicht weiße Präsident der USA sein wird ist wohl das historisch auffälligste Detail der Wahl. Ich kann ihm nur gratulieren, wie so viele andere auch, aber darum soll es jetzt einmal nicht gehen. Es ist keine Leistung schwarz, weiß, rot, gelb oder sonst etwas zu sein. Viel beachtlicher finde ich den Werdegang des nun gewählten Kandidaten der Demokraten. Er hat sich aus kleinbürgerlichen Verhältnissen emporgearbeitet, seine Mutter hat alles dafür getan, damit er eine gute Bildung bekommen konnte und sein Weg wurde nicht von “Papa’s Freunden aus Texas und Washington” geebnet. Er hat das Elend in den Armenvierteln Chicagos kennengelernt und für bessere Verhältnisse gekämpft.

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Dazu kommt, dass er ein begnadeter Redner ist. Ich selber habe ihn diesen Sommer in Berlin an der Siegesäule erlebt. Er kann die Menschen gebeistern und ihnen Mut geben. Menschen wollen ein Idol haben, eine Figur, der sie sich anvertrauen können. America hat in diesen schweren Zeiten eine solche Figur gefunden – und viel wichtiger – auch gewählt. Vergessen wir nicht: George W. Bush wurde nach einer desaströsen ersten Amtszeit wiedergewählt!!! Damit ist er kein Ausrutscher der Geschichte!

Barack Obama wird in vielen Zwängen stecken und nicht annähernd so frei agieren, wie seine Reden die Zuhörer hoffen lassen. Wichtig ist nur, dass er den Freiraum, der ihm bleibt für die richtigen Dinge nutzt. Und das sind nicht die Interessen von Papa Bush’s Freunden. “CHANGE” war einer der Claims von Obama’s Wahlkampf und durch dessen Wahl ist dieser auch schon da. Die Wahlbeteiligung lag höher als seit hundert Jahren und vor allem junge Menschen hat er mobilisiert. Ich bin sehr gespannt auf die kommenden Jahre!

Auch wenn es nur eine Randnotiz in den Zeitungen war, so ist für mich Senator John McCain einer der ehrenhaftesten und besten Verlierer eines so langen und intensiv geführten Wahlkampfes, wie man ihn sich nur vorstellen kann. Sofort, als die ersten Prognosen zeigten, dass Barack Obama einen Sieg errungen hat, bot Senator McCain ihm seine Hilfe an. Er trat einen Schritt zurück, überließ ihm den Triumph und stellte sich zur Verfügung, was auch immer von ihm verlangt werden würde. Er stehe seinem nächsten Präsidenten zur Seite, versprach er noch in der selben Nacht. Das nenne ich Größe!

Größe, von der sich Verlierer bei unseren Wahlen in letzter Zeit mehr als eine Scheibe hätten abschneiden können. Ja Herr Schröder, Sie sind gemeint! Ihr Auftritt in der Runde der Parteivorsitzenden nach der Bundestagswahl 2005 war einem amtierenden Regierungschefs in meinen Augen nicht würdig. Nun denn, zumindestens paßte er ins Bild dieser Tage. Daher haben Sie sich ja auch beim großen Zapfenstreich “My Way” spielen lassen.

So, nun wieder zur Gegenwart: Dieses Video von Will Smith, auf den ich vor einigen Jahren als den ersten schwarzen Präsidenten getippt hatte, zu Gast bei Oprah Winfrey habe ich gerade auf YouTube gefunden.

Alles in Allem also großartiges Ereignis, mit historischen Gewinnern, Verlierern die Größe zeigen, einem Ergebnis, dass so eindeutig ist, dass auch die schlechteste Wahlmaschine es nicht gefährden kann und einem scheidenden Präsidenten, um den kaum einer trauert!

Auf geht’s in eine neue Zeit! “Yes we can!” könnte ihr Motto sein! Nun liegt es an uns allen, was wir daraus machen!

Für alle die, die Barack Obama’s Rede zu seinem Wahlsieg noch nicht gesehen haben, hier noch einmal in voller Länge! Schaut sie euch an! Es lohnt sich!

Deutschland einig Vaterland

Gestern hat Deutschland den 18. Jahrestag seiner Wiedervereinigung am 03. Oktober 1990 gefeiert. Diesmal fand der offizielle Festakt in Hamburg statt, welcher nach einem damals festgelegten Schlüssel (nach Vorsitz im Bundesrat) von Land zu Land wandert.

Es war ein schöner Tag, ein dem Anlass gebürender. So wollte ich zum Deutschen Historischen Museum gehen und schauen, ob es dort nicht noch das eine oder andere neue zum Thema zu entdecken gäbe. Uns siehe da – die Ausstellung “Im Namen der Freiheit” kannte ich noch nicht. Zur Feier des Tages war der Eintritt sogar frei und ich brauchte meine Jahreskarte gar nicht.

Deutsches Historisches Museum
Zuerst dachte ich, dass das dann bestimmt voll sein werde, aber dies war im Nachhinein betrachtet leider nicht der Fall. Ich hätte mir schon gewünscht, dass sich mehr Mitbürger diese interessante Ausstellung zur Geschichte unserer Verfassung angesehen hätten. Vielleicht war es auch nicht bekannt. Dennoch war das Publikum erfreulich gemischt.

Die Exponate sind nach den jeweiligen verfassungsgebenden Anläufen des deutschen Volkes gruppiert. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber diese Flagge der Aufständischen von 1848 fand ich besonders beeindruckend. Sie zeigt schon die Farben Schwarz Rot Gold und ihre Aufschrift “freiheit oder Tod” spiegelt die Entschlossenheit wieder, mit der die Freiheitskämpfer damals gekämpft haben. Demnach ist das Leben ohne Freiheit nichts wert!

Freiheit oder Tod
Die Ausstellung lohnt sich für jeden, der sich für unseren Staat und die Geschichte unserer Freiheiten interessiert. Freiheiten, die wir heute nur allzu selbstverständlich hinnehmen. Freiheiten, die auch in Zukunft nicht selbstverständlich sein werden, denn der gefühlte Bedrohungsdruck durch Terror oder andere Erscheinungen führen immer wieder zu Versuchen, die bestehenden Rechte und Freiheiten der Bürger einzuschränken. Auch diesen Aspekt der zukünftigen Verfassungsentwicklung behandelt die Ausstellung auf sehenswerte Art und Weise.

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Botox to go

Wie wäre es heute morgen denn einmal mit einer kleinen Schönheits OP auf dem Weg zur Arbeit? Statt Kaffee oder Latte Macchiato einfach ein paar Fältchen wegspritzen lassen.

Ist das die neue, schöne Welt? Ich weiß nicht so recht. Als ich das Schaufenster sah mußte ich erst einmal laut und herzlich lachen, aber irgendwie ist das Thema gar nicht so lustig. In China lassen sich viele Frauen in den Metropolen ein Fältchen ins Augenlied machen, um euopäischer auszusehen – und das alles in der Mittagspause.

Botox to go

Nun denn, das muss jeder Mensch für sich entscheiden. Dennoch finde ich, dass Eingriffe gut überlegt sein sollten und daher ist es an den Ärzten zu überprüfen, ob sich der Patient oder die Patientin auch sicher ist, dass sie das machen will.

Eine Hochzeit in Las Vegas kann man letztlich wohl leichter annulieren lassen, als ein OP in der Mittagspause.

… wenn’s sche macht! :-)

Verletzt, nicht hässlich!

Viele Dinge im Leben sind eine Frage der Perspektive. Der Klassiker ist die Frage, ob ein Glas nun halb voll oder aber halb leer sei. Doch selbst wenn einem dieses Prinzip vertraut ist und man sich auf die Seite der “Halb voll”-Sager geschlagen hat, so gibt es immer wieder Situationen, in denen man nicht merkt, dass man soeben die Seiten gewechselt hat.

Eine Freundin hatte vor ein paar Tagen eine unschöne aber notwendige Begegnung mit ihrem Zahnarzt. Auf die Frage, ob wir zur Linderung der Schmerzen nicht ein Eis essen gehen wollten, lautete die erste spontane Antwort “Gern, ich habe auch schon darüber nachgedacht, aber lieber nicht!”. Als Grund gab sie ihr geschwollenes Gesicht an.

Es soll jetzt gar nicht um sie als Person gehen. Vielmehr möchte ich diese Situation als Anlass für ein paar Überlegungen nutzen. Die Tatsache, dass man sich nach einer Operation nicht in die Öffentlichkeit wagt, ist schon etwas Besonderes. Niemand, der nach einem Skiunfall mit Gips herumkrückt (sich mit Gehhilfen fortbewegt), hat sich wohl je Gedanken darüber gemacht. Warum also meine Freundin nach Ihrer Zahn-OP? Ich denke es liegt daran, dass wir uns mit unserem Gesicht identifizieren. Wir sind das, was wir im Spiegel sehen. Wenn wir aber eine Platzwunde haben, einen Insektenstich oder eine dicke Wange nach einer Operation, so bleiben wir doch wer wir sind, nicht wahr?

Nach der Antwort meiner Freundin, kein Eis mit mir genießen zu wollen, erwiderte ich ihr, dass sie eine Verletzung habe und nicht hässlich sei. Sie dachte für einen Augenblick darüber nach und stimmte mir zu. “Interessante Sichtweise”, kommentierte sie und willigte ein, mit einem Eis den tristen, post-operativen Suppenalltag zu durchbrechen.

Fazit: Wie können wir von unseren Mitmenschen erwarten, nicht oberflächlich nach Aussehen und erster Erscheinung zu urteilen, wenn wir uns selbst genau danach bewerten, um zu entscheiden, ob wir das Haus verlassen oder aber nicht? Nur Mut, das Leben ist viel zu kurz, um schöne Momente zu verpassen.

In diesem Sinne alles Gute!

Ihr Björn Woltermann

Vorsicht: Weihnachten kommt!

Es ist wieder so weit. Gerüchten zu Folge soll bald wieder ein Fest namens “Weihnachten” stattfinden. Es ist ein hinterhältiges Ereignis, denn es schleicht sich förmlich an seine Opfer heran. Diese sehen es erst in letzter Minute und müssen dann noch schnell alle Vorbereitungen treffen, um es unbeschadet zu überstehen.

Und jetzt scheint es wieder so weit zu sein. Früher konnte man es Wochen zuvor am einsetzenden Schneefall erkennen, aber selbst dieses verräterische Zeichen hat sich das Weihnachtsfest abgewöhnt. So habe ich mich ein wenig erkundigt, weise Menschen befragt und interessante Dinge herausgefunden. Es ist bald wieder so weit! Das Weihnachtsfest wird kommen – ganz sicher. Angeblich soll es dieses Jahr am 24. Dezember stattfinden und genau 3 Tage andauern. Man hat mir gesagt, dass es Menschen geben soll, die das schon Monate im Voraus gewusst haben sollten. Unglaublich! Nicht wahr?

Nun denn, jetzt wissen Sie es auch und haben noch etwas Zeit, sich auf diese 3 harten Tage vorzubereiten. Ich wünsche Ihnen alles Gute dabei. Sollte eine Woche später vielleicht auch noch das Jahr zu Ende gehen, so wünsche ich gleich noch einen gesegnetes Jahresende und einen guten Rutsch in das neue Jahr! Mögen einige Ihrer Wünsche in Erfüllung gehen – die restlichen können Sie sich dann für die noch folgenden Jahre aufheben.

Ihr Björn Woltermann

Zitat: Die Berliner sind …

Dieses Zitat habe ich in einem Postkartenständer am Pariser Platz gefunden:

“Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch, Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die hier nicht leben können.”

Von Anneliese Bödecker

Smile, it’s raining!

Warum verziehen die Menschen eigentlich immer das Gesicht, wenn es regnet oder leicht mieselt? Werden wir auf diese Art weniger nass oder tut der Regen gar weh? Nein, ganz im Gegenteil. Ich persönlich empfinde den Regen als angenehm, egal ob ich grad Laufen bin und mir dieser aufgrund meiner Regensachen nichts ausmacht, oder ich am Strand spazieren gehe und der Regen auf das Ölzeug prasselt.

Regen ist toll. Besonders mag ich diesen feinen Sprühregen, bei dem man die einzelnen Tröpfchen gar nicht ausmachen kann. Im Mai, so heißt es, soll der Regen sogar schön machen. Super! ;-)

Wir müssen auch nicht die Augen schützen, obwohl es wahrscheinlich genau so ein Instinkt ist, der uns zu diesen Grimassen veranlasst. Die Evolution hat uns Augenhöhlen und Wimpern gegeben, um unsere Augen effizient zu schützen. Solange es nicht hagelt, oder aber der Regen in Orkanstärke daher kommt, ist alles in Ordnung.

Schneller rennen ist ok um weniger nass werden. Den Regen an sich können wir aber nicht abstellen oder weniger nass machen. Versuchen Sie ihn beim nächsten Mal zu genießen, statt zu verfluchen. Ohne ihn würden die Bäume und Blumen nicht blühen und wir hätten kein Wasser zum Trinken. Er spendet Leben und sollte von uns eher mit Freude als mit Verdruss empfangen werden. Klar ist Sonne angenehmer, aber wenn der Regen schon da ist, dann machen wir doch das Beste daraus. Nass werden wir eh, also warum sich darüber ärgern. Der Regen macht es nicht mit Absicht!

Ich freue mich jedes Mal, wenn mir ein Mitmensch im Regen begegnet und dieser sich über mein nicht verzogenes Gesicht wundert. Versuchen Sie doch auch einmal dem nächsten Schauer mit einem Lächeln zu begegnen. Der nächste Regen kommt bestimmt!

Ihr Björn Woltermann

Interessanter Artikel zu Killerspielen

Hallo zusammen,

mein Freund Olaf hat in seinem Blog Gedanken und Anregungen zu den Diskussionen um Killerspiele niedergeschrieben. Es geht dabei um die öffentliche Ursachenforschung nach Amokläufen und Gewalttaten und die Tatsache, dass scheinbar immer Computerspiele schuld sein sollen.
Ich finde ihn sehr lesenswert und möchte ihn allen zur Lektüre empfehlen, die sich für das Thema interessieren.
Warum läuft Herr L. Amok?

Weitere Informationen zur Herkunft des Begriffes “Amoklauf” finden sich auf Wikipedia.

Viel Spaß bei der Lektüre!