Keep what’s hot! Drop what’s not!

Vor ein paar Wochen war es einmal wieder so weit – ein Projekt kam aufgrund höherer Gewalt in einen Ressourcen-Engpass. In diesen Fällen hilft nichts besser, als jeden einzelnen Bestandteil auf Herz und Nieren und vor allem auf seine Notwendigkeit hin zu überprüfen. Einfach mehr Ressourcen auf ein Projekt zu setzen, sollte nicht das Mittel der ersten Wahl sein, selbst wenn diese zur Verfügung stehen.

Langzeitprojekte neigen allzu gern zu einer gewissen “Beleibtheit”. Sie werden immer umfangreicher. Da hat der Eine noch diese Idee, ein Anderer wollte schon immer sein Lieblingsfeature haben und ganz Andere denken, dass der Kunde diese Funktion auf jeden Fall braucht.

Ganz SCHLECHT!

Schlank ist sexy! Ich meine nicht dürr, ich meine wohl geformt und auf das essentiellste konzentriert. Man sollte sich ein Projekt immer als Rennwagen vorstellen. Alles, was ihm hilft, schneller, standfester und zuverlässiger zu werden, ist gut. Alles andere nicht!

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Von kleinen und wachsenden Fischen

Sie sind nun schon eine ganze Weile her – die frühen Neunziger Jahre. Es begab sich zu der Zeit, dass sich ein paar junge, dynamische und kreative Köpfe aufmachten Firmen zu gründen. Firmen mit Produkten und Ideen, von denen noch nie ein Mensch zuvor gehört hatte. Das alles nannte man dann ebenso jung und frisch “New Economy“, gab ihr einen eigenen Aktienmarkt (Neuer Markt) und schon konnte das goldene Zeitalter der Internet-Start-ups beginnen.

Leider hatten viele dieser Firmen kein fundiertes Business Modell. Gleichzeitig waren Investoren von einer nie da gewesenen Euphorie beseelt und so bildete sich eine der bekanntesten Blasen der Geschichte. Besonders weil sich zu eben dieser Zeit viele private Kleinaktionäre am scheinbar unbegrenzt wachsenden Aktienmarkt versuchten, war der Aufschrei beim Crash im Jahr 2000 besonders groß und vor allem breit. Unglaubliche Summen an Ersparnissen und Privatvermögen wurden über Nacht vernichtet. Im Zuge der geplatzten Balse wurde der Neue Markt samt Index sofort wieder beerdigt. Das Handelsblatt veröffentlichte sogar eine Todesanzeige zu Ehren des NEMAX.
Nur eine Hand voll Start-ups überlebte diese Marktbereinigung. Entweder hatten sie bereits ein funktionierendes Geschäftsmodell, überlegten sich schnell eines oder hatten genügend Kapital in der Hinterhand, um die Krise zu überleben. Um diese Überlebenden geht es hier.

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Leinen los! Auf geht’s!

Willkommen zu meinem neuen Blog!
Er wird sich um mein Leben drehen, welches derzeitig seinen "Mittelpunkt" in Berlin hat, wie es neudeutsch so schön heißt. Neben Dingen des Alltags werden auch aktuelle Themen aus meiner Berufswelt behandelt werden.

Aber auch Kuriositäten und Randnotizen möchte ich festhalten, welche Alltägliches gern aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachten werden. Mit den Worten meines besten Freundes gefragt: "Warum gibt es keine blauen Gummibärchen?"

Auf gehts und viel Spaß bei der Lektüre! Ich hoffe Sie bald wieder begrüßen zu dürfen!

Grüße aus Berlin!

Björn Woltermann

Potsdamer Schlössernacht 2007

Am 18.August 2007 fand auch dieses Jahr wieder die Potsdamer Schlössernacht statt. Es war mein erstes Mal und ich hatte das Glück, dass Freunde die eigentlich sofort vergriffenen Karten so zu sagen prophetisch auf Halde gekauft hatten. So war auch mir vergönnt an dieser wunderbaren Veranstaltung teilnehmen zu können.

Wir hatten Glück, denn Petrus war uns wohl gesonnen und verschonte uns mit Regen. Dass es rechtzeitig dunkel wurde, um die Illuminationen in voller Pracht erstrahlen zu lassen, so munkelte man, lag nicht am Wetter, sondern an der Drehung dieser angeblich kugelrunden Erde.

Das “Neue Parlais”

Wer den Schlosspark Sancoussi nicht kennt, dem kann ich, neben dem Hinweis, ihn unbedingt einmal zu besuchen, nur sagen, dass es eine der beeindruckendsten barocken Gartenanlagen ist, die es gibt. Diese war zur Schlössernacht über und über mit Licht- und Klanginstallationen gespickt. Hier ein Bläserquartett, dort ein “sprechender Baum”, welcher von seiner Namengeschichte zu berichten wusste und an anderer Stelle las eine Dame aus Werken der Zeit der Erbauer des Parks. Mein persönliches Highlight waren von zwei Tenören vorgetragene Arien von Puccini und anderen Meistern. Dabei kam das Auge nicht zu kurz, denn während der eine Protagonist unter einer Laterne am Rand eines kleinen Sees stand, saß der zweite in einem kleinen Boot welches auf selbigem See umher kreuzte. Wunderbar!
Einen krönenden Abschluss fand die Veranstaltung letztlich in einem klassischen Barock-Feuerwerk mit musikalischer Untermalung.

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