Smile, it’s raining!

Warum verziehen die Menschen eigentlich immer das Gesicht, wenn es regnet oder leicht mieselt? Werden wir auf diese Art weniger nass oder tut der Regen gar weh? Nein, ganz im Gegenteil. Ich persönlich empfinde den Regen als angenehm, egal ob ich grad Laufen bin und mir dieser aufgrund meiner Regensachen nichts ausmacht, oder ich am Strand spazieren gehe und der Regen auf das Ölzeug prasselt.

Regen ist toll. Besonders mag ich diesen feinen Sprühregen, bei dem man die einzelnen Tröpfchen gar nicht ausmachen kann. Im Mai, so heißt es, soll der Regen sogar schön machen. Super! ;-)

Wir müssen auch nicht die Augen schützen, obwohl es wahrscheinlich genau so ein Instinkt ist, der uns zu diesen Grimassen veranlasst. Die Evolution hat uns Augenhöhlen und Wimpern gegeben, um unsere Augen effizient zu schützen. Solange es nicht hagelt, oder aber der Regen in Orkanstärke daher kommt, ist alles in Ordnung.

Schneller rennen ist ok um weniger nass werden. Den Regen an sich können wir aber nicht abstellen oder weniger nass machen. Versuchen Sie ihn beim nächsten Mal zu genießen, statt zu verfluchen. Ohne ihn würden die Bäume und Blumen nicht blühen und wir hätten kein Wasser zum Trinken. Er spendet Leben und sollte von uns eher mit Freude als mit Verdruss empfangen werden. Klar ist Sonne angenehmer, aber wenn der Regen schon da ist, dann machen wir doch das Beste daraus. Nass werden wir eh, also warum sich darüber ärgern. Der Regen macht es nicht mit Absicht!

Ich freue mich jedes Mal, wenn mir ein Mitmensch im Regen begegnet und dieser sich über mein nicht verzogenes Gesicht wundert. Versuchen Sie doch auch einmal dem nächsten Schauer mit einem Lächeln zu begegnen. Der nächste Regen kommt bestimmt!

Ihr Björn Woltermann

4 thoughts on “Smile, it’s raining!”

  1. So sollten wir den Regen “genießen”. Denn wenn wir ihn nicht hätten, würde kein Leben möglich sein. Manchmal wird er uns eben etwas zu viel, weil das miese Wetter unsere Stimmung drückt, wenn es zu lange andauert.
    Werde mich gern an diese “Anregung” beim nächsten Mal erinnern.
    #Danke sagt Anke

  2. Mir hat vor ein paar Tagen der Regen einen perfekten Regenbogen geschenkt, der so beeindruckend war, dass ich rechts ran fuhr, um ihn ein paar Minuten zu betrachten. Leider kann man solche magischen Momente nur unzureichend mit der Handykamera festhalten.
    Und außerdem denke ich bei Regen fast immer an die Weisheit meiner Oma, die sagte: “Jung’, das meiste geht vorbei!”
    Olaf

  3. In diesen Tagen ist es kalt und entweder verregnet oder verschneit. Die Menschen sind mit ihren Autos vielleicht gerade irgendwo im Verkehr stecken geblieben und zu spät gekommen oder aber haben ihr Ziel etwas nasser als sonst erreicht. Nun gut – das

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